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Kettner Edelmetalle
16.02.2026
12:27 Uhr

Das Ende einer Ära: US-Staatsanleihen verlieren ihren Status als sicherer Hafen

Was Generationen von Anlegern als unumstößliche Wahrheit galt, gerät ins Wanken. US-Staatsanleihen, einst das Fundament jeder konservativen Anlagestrategie, verlieren zunehmend ihren Nimbus der Unverwundbarkeit. Ein hochrangiger Investmentstratege des renommierten Anleihehauses Doubleline Capital spricht von Verschiebungen, wie es sie seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs nicht mehr gegeben habe. Das sollte jeden Anleger aufhorchen lassen.

Ein Mechanismus, der nicht mehr funktioniert

Jahrzehntelang war das Spiel an den Finanzmärkten denkbar einfach: Wenn Aktien fielen, stiegen Anleihen. Der Dollar legte zu. Investoren flüchteten in US-Bonds wie in einen sturmfesten Bunker. Dieses Muster, das über Generationen hinweg Bestand hatte, scheint nun gebrochen. Die jüngsten Turbulenzen an den Anleihemärkten werden als deutliches „Warnsignal" gewertet – und zwar nicht von irgendwelchen Schwarzmalern am Rand des Finanzgeschehens, sondern von einem der einflussreichsten Bondinvestoren der Welt.

Bemerkenswert ist dabei, dass dieser Wandel nicht mit einem lauten Knall einhergeht. Keine Panikverkäufe, keine hektischen Kurseinbrüche. Es ist vielmehr ein schleichendes Erodieren des Vertrauens – und genau das macht die Situation so gefährlich. Denn wenn der vermeintlich sicherste Hafen der Welt langsam undicht wird, wohin dann mit dem Kapital?

Trumps Zollpolitik als Brandbeschleuniger

Man muss kein Finanzgenie sein, um die Zusammenhänge zu erkennen. Die aggressive Handelspolitik der Trump-Administration mit Zöllen von 20 Prozent auf EU-Importe und satten 34 Prozent auf chinesische Waren hat die globalen Handelsströme massiv gestört. Die daraus resultierende Unsicherheit trifft nicht nur Unternehmen und Verbraucher, sondern untergräbt auch das Vertrauen internationaler Investoren in die fiskalische Stabilität der Vereinigten Staaten. Wenn die größte Volkswirtschaft der Welt einen Handelskrieg an mehreren Fronten führt, stellt sich unweigerlich die Frage: Wie sicher sind deren Schuldscheine wirklich noch?

Die explodierende US-Staatsverschuldung – mittlerweile jenseits der 34 Billionen Dollar – tut ihr Übriges. Irgendwann muss auch der gutgläubigste Gläubiger ins Grübeln kommen, ob sein Schuldner die Rechnung jemals begleichen kann. Oder will.

Europa ist keine Alternative – schon gar nicht Deutschland

Wer nun glaubt, europäische Staatsanleihen böten eine verlässliche Alternative, der sei an die hiesige Realität erinnert. Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz plant ein 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen – ein euphemistischer Begriff für das, was es tatsächlich ist: neue Schulden in historischem Ausmaß. Schulden, die kommende Generationen durch Steuern und Abgaben werden finanzieren müssen. Von der versprochenen Haushaltsdisziplin ist wenig übrig geblieben. Die Inflation wird weiter angeheizt, die Kaufkraft des Bürgers weiter ausgehöhlt.

Gold und Silber: Die zeitlose Antwort auf staatliches Versagen

In Zeiten, in denen weder amerikanische noch europäische Staatsanleihen das Versprechen der Sicherheit einlösen können, rücken physische Edelmetalle wieder in den Fokus. Gold und Silber kennen keinen Emittenten, der pleite gehen kann. Sie tragen kein Gegenparteirisiko. Sie lassen sich nicht durch politische Willkür entwerten oder durch Notenbankpolitik verwässern. Seit Jahrtausenden bewähren sie sich als Wertaufbewahrungsmittel – gerade dann, wenn das Vertrauen in Papierwerte schwindet.

Wer sein Vermögen langfristig sichern möchte, sollte physische Edelmetalle als festen Bestandteil eines breit gestreuten Portfolios in Betracht ziehen. Sie sind keine Spekulation, sondern eine Versicherung gegen genau jene Verwerfungen, die wir derzeit an den Anleihemärkten beobachten.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, gründlicher Recherche basieren. Wir empfehlen, vor jeder Anlageentscheidung einen qualifizierten Finanzberater zu konsultieren. Für etwaige Verluste, die aus der Umsetzung der hier dargestellten Überlegungen resultieren, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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