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29.11.2025
08:50 Uhr

Deutschlands Autoindustrie im freien Fall: Führungskräfte werden massenhaft entlassen

Die einst stolze deutsche Automobilindustrie steuert auf eine beispiellose Beschäftigungskrise zu. Während die Große Koalition unter Friedrich Merz weiterhin von einer "Transformation" schwadroniert, sprechen die Zahlen eine deutliche Sprache: In den ersten neun Monaten des Jahres 2025 brach die Zahl der ausgeschriebenen Stellen um erschreckende 15,4 Prozent ein. Was hier als nüchterne Statistik daherkommt, bedeutet für Tausende Familien den Verlust ihrer wirtschaftlichen Existenz.

Bayern und Thüringen besonders hart getroffen

Ausgerechnet die wirtschaftlichen Kraftzentren der Republik trifft es am härtesten. In Bayern, dem Stammland von BMW und Audi, stürzten die Stellenausschreibungen um ein Viertel ab. Thüringen folgt mit einem Minus von 22 Prozent dicht dahinter. Baden-Württemberg, die Heimat von Mercedes-Benz und Porsche, verzeichnet einen Rückgang von 19 Prozent. Diese Zahlen sind keine abstrakten Größen – sie bedeuten leere Werkshallen, verwaiste Büros und zerstörte Karrieren.

Während die traditionellen Automobilstandorte bluten, feiert ausgerechnet Hamburg mit einem Plus von 13 Prozent. Ein Schelm, wer dabei an die grüne Hochburg denkt, in der man lieber von Lastenfahrrädern träumt als von leistungsstarken Motoren. Auch Berlin und Brandenburg verzeichnen leichte Zuwächse – Regionen, die von der echten Wertschöpfung in der Automobilproduktion ohnehin wenig verstehen.

Das große Führungskräfte-Sterben

Besonders dramatisch zeigt sich die Krise bei den Führungspositionen. Die Zahl der ausgeschriebenen Stellen für Projektleiter brach um katastrophale 39 Prozent ein. Bei Bereichs- und Abteilungsleitern sieht es mit einem Minus von 25 Prozent kaum besser aus. Das sind genau jene Positionen, die jahrzehntelang das Rückgrat der deutschen Ingenieurskunst bildeten. Menschen mit Erfahrung, Know-how und Führungsqualitäten werden auf die Straße gesetzt, während die Politik von "Zukunftschancen" faselt.

„Die Transformation der Automobilindustrie ist eine Chance für Deutschland", tönte es noch vor Monaten aus dem Wirtschaftsministerium. Die Realität sieht anders aus: Es ist eine Transformation in die Arbeitslosigkeit.

Forschung und Entwicklung: Der Todesstoß für Deutschlands Zukunft

Am erschreckendsten ist der Einbruch in Forschung und Entwicklung. Um ein Drittel gingen hier die Stellenausschreibungen zurück – ausgerechnet in jenem Bereich, der über die Zukunftsfähigkeit unserer Industrie entscheidet. Während China und die USA massiv in neue Technologien investieren, fährt Deutschland seine Innovationskraft herunter. Das ist keine Transformation, das ist industrieller Selbstmord.

Die Gründe für diesen Niedergang liegen auf der Hand: Jahrelange ideologische Klimapolitik, überbordende Bürokratie und eine Energiewende, die unsere Strompreise in astronomische Höhen getrieben hat. Die Automobilkonzerne flüchten ins Ausland, wo sie noch wirtschaftlich produzieren können. Was bleibt, sind leere Versprechen und arbeitslose Ingenieure.

Die wahren Profiteure der Krise

Während qualifizierte Fachkräfte ihre Stellen verlieren, bleiben Ausbildungsplätze und Praktikantenstellen weitgehend stabil. Ein zynisches Spiel: Man hält sich billige Arbeitskräfte, während man die erfahrenen und entsprechend teuren Mitarbeiter vor die Tür setzt. Die neue Bundesregierung unter Merz hatte versprochen, den Wirtschaftsstandort Deutschland zu stärken. Stattdessen erleben wir den beschleunigten Niedergang einer ganzen Industrie.

Die 500 Milliarden Euro Sondervermögen für Infrastruktur, die Merz trotz gegenteiliger Versprechen aufnehmen will, werden an dieser Misere nichts ändern. Im Gegenteil: Sie treiben die Inflation weiter an und belasten kommende Generationen mit Schulden, während die produktive Basis unserer Wirtschaft wegbricht.

In Zeiten wie diesen zeigt sich einmal mehr die Weitsicht, einen Teil seines Vermögens in physische Edelmetalle anzulegen. Gold und Silber kennen keine Stellenstreichungen, keine Insolvenzen und keine politischen Fehlentscheidungen. Sie bewahren Wert, während Arbeitsplätze und Industrien verschwinden.

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