Kostenlose Beratung
+49 7930-2699
280.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
13.08.2026
09:07 Uhr
KI-generiert

Doppeltes Budget, halber Erfolg: SPD verliert das Duell in Schwerin

Doppeltes Budget, halber Erfolg: SPD verliert das Duell in Schwerin
Symbolbild: KI-generiert

In Mecklenburg-Vorpommern läuft ein Wahlkampf, der eine alte Gewissheit der Berliner Politikbetriebs-Logik zerlegt: Geld schlägt Stimmung. Am 20. September wird der Landtag neu gewählt – und ausgerechnet die Partei mit dem dicksten Portemonnaie liegt in den Umfragen zurück. Die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig geht Medienberichten zufolge mit rund 1,1 Millionen Euro ins Rennen, die AfD mit gut 650.000 Euro. Fast das Doppelte – und trotzdem läuft die Regierungspartei hinterher.

Rekordbudget der AfD – und trotzdem der Underdog

Für die AfD im Nordosten ist die Summe ein Novum: Nie zuvor hatte der Landesverband so viel Geld für einen Wahlkampf zur Verfügung. 2021 waren es Berichten zufolge noch rund 400.000 Euro.

Landeschef Enrico Schult führt den Sprung auf eine gestiegene Spendenbereitschaft zurück. Viele Menschen erhofften sich durch seine Partei „einen wirklichen Wechsel", deshalb sei die Spendenbereitschaft höher als bei früheren Wahlen, wird er zitiert. Das Geld stamme überwiegend von Privatpersonen und kleinen mittelständischen Betrieben, Großspender gebe es kaum.

Die Zahlen, die Schwesig wehtun

Und der Effekt? Eine neue Insa-Erhebung für den „Nordkurier", veröffentlicht am 13. August, zeigt die AfD bei 36 Prozent, die SPD bei 29 Prozent. Beide legten je einen Punkt zu. Erhoben wurden die Daten zwischen dem 4. und 11. August unter 1.000 Befragten, die Fehlertoleranz gibt das Institut mit 3,1 Prozentpunkten an.

Zur Erinnerung: Bei der Landtagswahl 2021 kam die AfD auf 19,3 Prozent. Eine Verdoppelung binnen fünf Jahren – und das gegen einen Apparat, der über deutlich mehr Mittel verfügt.

  • AfD: 36 Prozent
  • SPD: 29 Prozent
  • Linke: 11 Prozent
  • CDU: 10 Prozent
  • Grüne: 5 Prozent, BSW: 4 Prozent, FDP: 3 Prozent

Die CDU als tragische Nebenfigur

Besonders bitter dürfte der Befund für die Union sein. Die CDU im Land hält ihr Budget laut Generalsekretärin Katy Hoffmeister bei rund einer Million Euro und damit ungefähr auf dem Niveau der letzten Wahl. Ergebnis: zehn Prozent – ein Wert, der eher an eine Kleinpartei erinnert als an die Kanzlerpartei von Friedrich Merz.

Auch die Grünen rüsten kräftig auf. Nach eigenen Angaben wurde der ursprünglich für Ende 2025 beschlossene Wahlkampfhaushalt von 350.000 auf 800.000 Euro mehr als verdoppelt. Für eine Partei, die derzeit an der Fünf-Prozent-Hürde klebt, ist das ein bemerkenswerter Einsatz. Die Linke zieht mit 600.000 Euro ins Rennen – ebenfalls Landesrekord.

Wenn Plakate keine Politik ersetzen

Rechnerisch reicht es der Umfrage zufolge für Rot-Rot-Grün: SPD, Linke und Grüne kämen zusammen auf 44 Prozent. Ein Bündnis also, das die stärkste Kraft außen vor ließe – demokratisch zulässig, aber politisch heikel.

Aus Sicht unserer Redaktion zeigt der Vergleich der Kassen vor allem eines: Wahlkampfetats sind kein Ersatz für Zustimmung. Wo Bürger das Gefühl haben, dass Wirtschaftskraft, innere Sicherheit und Alltagssorgen im Norden zu lange verwaltet statt gelöst wurden, hilft auch das teuerste Plakat nicht weiter.

Umfragen bleiben Momentaufnahmen, keine Prognosen. Fünf Wochen sind im Wahlkampf eine lange Zeit. Doch der Trend ist unübersehbar – und er lässt sich offenbar nicht kaufen.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen