
Erdrutsch in Sachsen-Anhalt: AfD auf 41 Prozent â die SPD taumelt an den Abgrund
Es sind Zahlen, die den etablierten Parteien den SchweiĂ auf die Stirn treiben dĂŒrften. Eine aktuelle INSA-Umfrage im Auftrag des Magazins «Focus» zur kommenden Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zeichnet ein politisches Bild, das an ein Erdbeben erinnert: Die AfD liegt demnach bei sagenhaften 41 Prozent und ist damit mit gewaltigem Abstand stĂ€rkste Kraft im Land. Die CDU von MinisterprĂ€sident Sven Schulze folgt abgeschlagen mit gerade einmal 24 Prozent. Und die einstige Volkspartei SPD? Sie kratzt mit klĂ€glichen fĂŒnf Prozent an der FĂŒnf-Prozent-HĂŒrde â dem Rand des parlamentarischen Abgrunds.
Die absolute Mehrheit rĂŒckt in greifbare NĂ€he
Besonders brisant: Sollte die SPD tatsĂ€chlich aus dem Landtag fliegen, könnte sich die Sitzverteilung dramatisch verschieben. Nach Darstellung des Berichts wĂŒrde die AfD in einem solchen Szenario sogar die absolute Mehrheit der Mandate erringen. Man lasse sich das auf der Zunge zergehen: In einem deutschen Bundesland stĂŒnde eine Partei kurz davor, allein regieren zu können â jene Partei, die von den Regierenden in Berlin seit Jahren als Schreckgespenst an die Wand gemalt wird.
Die Linke landet der Erhebung zufolge bei 14 Prozent. GrĂŒne, FDP und das BĂŒndnis Sahra Wagenknecht dĂŒmpeln bei jeweils vier Prozent herum und wĂŒrden nach dieser Umfrage allesamt den Einzug in den Landtag verpassen. Das BSW, einst als groĂe Hoffnung gehandelt, verliert weiter an Boden.
Das Kartenhaus der Koalitionen bricht zusammen
FĂŒr die amtierende Regierungskoalition aus CDU, SPD und FDP wĂ€re es das politische Aus â sie hĂ€tte keine Mehrheit mehr. Selbst ein klassisches BĂŒndnis aus CDU und SPD, jene groĂe Koalition, die man im Bund gerade wieder aufgewĂ€rmt hat, kĂ€me in Sachsen-Anhalt nicht auf eine parlamentarische Mehrheit. Das Modell, das Berlin regiert, hĂ€tte in Magdeburg schlicht keine Basis mehr im Volk.
Wer jahrelang an den Sorgen der eigenen BĂŒrger vorbeiregiert, darf sich ĂŒber den Denkzettel an der Wahlurne nicht wundern.
Ein Denkzettel mit Ansage
Die Frage, die sich aufdrĂ€ngt, ist doch simpel: Wie konnte es so weit kommen? Wer die politische Entwicklung der vergangenen Jahre verfolgt hat, dem fĂ€llt die Antwort nicht schwer. Explodierende Energiepreise, eine ausufernde Migrationspolitik, eine Wirtschaft im Sinkflug und eine KriminalitĂ€t auf Rekordniveau â das alles hat Spuren hinterlassen. Und zwar tiefe. Die Menschen im Osten der Republik, denen man so gerne von oben herab erklĂ€rt, was sie zu denken und zu wĂ€hlen haben, ziehen offenbar ihre eigenen SchlĂŒsse.
Statt die Botschaft der WĂ€hler ernst zu nehmen, greift ein Teil des politischen Establishments lieber zu einem altbekannten Reflex: dem Ruf nach einem Parteiverbot. Doch die eigentliche Ursache des Erfolgs bleibt dabei geflissentlich unerwĂ€hnt â nĂ€mlich die Politik der Regierenden selbst. Man bekĂ€mpft das Fieber und ignoriert die Krankheit.
Was bleibt in unsicheren Zeiten?
Wie auch immer die Wahl letztlich ausgehen mag â die politische Landschaft Deutschlands befindet sich in einem tektonischen Umbruch. Und UmbrĂŒche dieser Art bringen stets Unsicherheit mit sich, politisch wie wirtschaftlich. Wer sein Vermögen vor den Verwerfungen einer schwankenden Politik und einer schleichenden Geldentwertung schĂŒtzen möchte, tut gut daran, auf bestĂ€ndige Werte zu setzen. Physisches Gold und Silber haben ĂŒber Jahrhunderte hinweg bewiesen, dass sie in stĂŒrmischen Zeiten Halt geben â als solide Beimischung eines breit aufgestellten und krisenfesten Vermögens.
Hinweis: Dieser Beitrag gibt die EinschĂ€tzung unserer Redaktion wieder und stellt keine Anlageberatung dar. Er beruht auf den uns vorliegenden Informationen. Jeder Anleger ist verpflichtet, sich eigenstĂ€ndig zu informieren und trĂ€gt die Verantwortung fĂŒr seine Entscheidungen selbst. FĂŒr Investitionsentscheidungen ĂŒbernehmen wir keine Haftung.
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