
Frankreichs demografischer Kollaps: Erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg mehr Tote als Geburten

Was sich seit Jahren wie ein schleichendes Gift durch die europäischen Gesellschaften zieht, hat nun auch die Grande Nation mit voller Wucht erfasst. Frankreich, einst stolz auf seine vergleichsweise robuste Geburtenrate, verzeichnete im Jahr 2025 erstmals seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs einen negativen natürlichen Bevölkerungszuwachs. Die Zahlen des nationalen Statistikinstituts INSEE lesen sich wie ein demografisches Requiem für ein ganzes Volk.
Die nackten Zahlen einer Katastrophe
Lediglich 645.000 Babys erblickten im vergangenen Jahr in Frankreich das Licht der Welt. Das entspricht einem Rückgang von 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr und einem erschütternden Minus von 24 Prozent seit dem Spitzenjahr 2010. Dem gegenüber stehen 651.000 Todesfälle – ein Anstieg von 1,5 Prozent. Das Ergebnis dieser simplen Rechnung ist ein negativer natürlicher Saldo von minus 6.000 Menschen. Ein historischer Wendepunkt, der in Friedenszeiten seinesgleichen sucht.
Die Gesamtfruchtbarkeitsrate sank auf erschreckende 1,56 Kinder pro Frau – der niedrigste Stand seit dem Ende des Ersten Weltkriegs. Man muss sich diese Zahl auf der Zunge zergehen lassen: Um eine Bevölkerung stabil zu halten, wären mindestens 2,1 Kinder pro Frau erforderlich. Frankreich liegt mittlerweile meilenweit davon entfernt.
Das Schweigen der Verantwortlichen
Besonders brisant erscheint der zeitliche Zusammenhang, den kritische Beobachter nicht müde werden zu betonen. In nahezu allen europäischen Ländern vollzog sich diese rapide demografische Trendwende gleichzeitig im Jahr 2022 – ziemlich genau neun Monate nach Beginn der großangelegten Impfkampagnen. Eine tschechische Studie kam zu dem beunruhigenden Ergebnis, dass bei geimpften Frauen die Wahrscheinlichkeit einer Geburt um 66 Prozent geringer sei als bei ungeimpften Frauen.
Doch während unabhängige Wissenschaftler Alarm schlagen, wiederholen Politik und Mainstream-Medien gebetsmühlenartig ihr Mantra: Es gebe "keinen Zusammenhang". Eine breite, transparente und unabhängige Aufarbeitung möglicher Effekte der Corona-Politik auf Fruchtbarkeit und Familiengründung? Fehlanzeige. Stattdessen herrscht ohrenbetäubendes Schweigen.
Österreich und Deutschland: Keine Ausnahme
Noch dramatischer gestaltet sich die Lage in Österreich, wo die Geburtenrate in wenigen Jahren von 1,5 auf 1,3 Lebendgeburten pro Frau abstürzte. Auch Deutschland kämpft mit einem anhaltenden Geburtenrückgang, der die ohnehin angespannte demografische Situation weiter verschärft. Das INSEE stellte unmissverständlich fest, dass die Zahl der Frauen im gebärfähigen Alter nicht zurückgegangen ist – der Rückgang der Geburten sei ausschließlich auf die niedrigere Fertilität zurückzuführen.
Migration als einziger Wachstumstreiber
Dass die französische Bevölkerung zum 1. Januar 2026 dennoch auf 69,1 Millionen anwuchs, verdankt das Land ausschließlich der Zuwanderung. Die Nettozuwanderung wird auf plus 176.000 Personen geschätzt. Ein Wachstum, das nicht aus eigener Kraft, sondern durch den Import von Menschen aus anderen Kulturkreisen generiert wird. Die Frage, ob dies langfristig die Lösung oder vielmehr Teil des Problems ist, wird von der politischen Klasse konsequent ausgeblendet.
Der demografische Wandel spiegelt sich bereits deutlich in der Altersstruktur wider. Zu Beginn des Jahres 2026 waren etwa 22 Prozent der Bevölkerung 65 Jahre oder älter – fast genauso viele wie unter 20 Jahre alt. Zum Vergleich: Im Jahr 2006 waren lediglich 16,4 Prozent der Bevölkerung im Rentenalter, während 25,1 Prozent unter 20 Jahre alt waren. Eine Gesellschaft, die sich selbst überaltert.
Selbst Katastrophenszenarien übertroffen
Besonders alarmierend: Selbst die pessimistischsten Prognosen wurden von der Realität überholt. Das Nationale Institut für demografische Studien hatte in seinem "ultimativen Katastrophenszenario" für 2025 noch durchschnittlich 1,69 Kinder pro Frau prognostiziert. Die tatsächlichen 1,56 unterbieten selbst diese düsterste Vorhersage deutlich. Das Medium Hexagone bezeichnete die Geburtenzahlen treffend als "katastrophal" und verwies darauf, dass rund 150.000 Geburten weniger als noch 2015 zu verzeichnen seien.
Europa steht vor einer existenziellen Krise, die von den Verantwortlichen systematisch heruntergespielt wird. Während traditionelle Werte wie Familie und Kinder in weiten Teilen der Gesellschaft als überholt gelten und die Politik lieber über Gendersternchen als über Geburtenförderung debattiert, stirbt ein ganzer Kontinent leise aus. Die Frage ist nicht mehr, ob wir handeln müssen, sondern ob es dafür nicht längst zu spät ist.
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