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26.05.2026
07:53 Uhr

Goldene Türgriffe und Sozialhilfe: Wie kriminelle Clans den deutschen Rechtsstaat verhöhnen

Es ist ein Skandal, der das Vertrauen in den deutschen Rechtsstaat bis ins Mark erschüttert: Während ehrliche Steuerzahler jeden Morgen aufstehen, um ihrer Arbeit nachzugehen, fahren Clanchefs in Rolls-Royce-Limousinen vor – manchmal sogar, wenn sie eigentlich hinter Gittern sitzen sollten. Der jüngste Vorfall in der JVA Euskirchen, bei dem ein vermeintlich inhaftierter Clan-Anführer in seinem Luxuswagen geblitzt wurde, ist nur die Spitze eines Eisbergs, der seit Jahrzehnten unter der Oberfläche unserer Gesellschaft wuchert.

Pomp und Protz auf Kosten des Steuerzahlers

Das Geschäftsmodell der arabischen, kurdischen, türkischen und Roma-Clans ist von einer dreisten Schamlosigkeit, die ihresgleichen sucht. Hunderte, teils tausende Familienmitglieder leben offiziell von Sozialhilfe – und residieren gleichzeitig in Villen mit goldenen Türgriffen. Der Goman-Clan, eine ursprünglich aus Osteuropa stammende Roma-Großfamilie mit Sitz unter anderem in Leverkusen, steht exemplarisch für dieses System. Clanchef Michael Goman soll mit Teppichbetrug und der berüchtigten Enkeltrickmasche alte Menschen um Millionen geprellt haben. 2019 verurteilte ihn das Landgericht Köln zu acht Jahren Haft wegen gewerbsmäßigen Betrugs. Die Sozialhilfe floss dennoch über Jahre. Wer hier von „Einzelfällen“ spricht, hat die Realität auf deutschen Straßen längst verloren.

Berlin-Neukölln: Das Herz der Parallelgesellschaft

Neben Nordrhein-Westfalen, Bremen und Niedersachsen gilt vor allem Berlin – und hier besonders der Bezirk Neukölln – als unangefochtenes Zentrum der Clankriminalität. Hier haben sich überwiegend kurdisch- und arabischstämmige Großfamilien festgesetzt, die durch Verbrechen zu Reichtum, Macht und Einfluss gekommen sind. Viele dieser Familien kamen während des libanesischen Bürgerkriegs zwischen 1975 und 1990 nach Deutschland. Schon damals waren etliche Mitglieder kriminell aktiv. Die immer wieder gern bemühte Erzählung, das Verbrechen sei lediglich „Ergebnis verfehlter Integrationspolitik“, greift zu kurz. Wer mit krimineller Energie einreist, wird sie auch hierzulande entfalten – erst recht, wenn der Staat die Zügel schleifen lässt.

Seit der Migrationswelle 2015 kommen neue Clanstrukturen aus Tschetschenien, Afghanistan und Syrien hinzu. Erst im April dieses Jahres deckte das Landeskriminalamt Sachsen ein Netzwerk syrischer Verdächtiger auf, denen ein Schaden von 1,7 Millionen Euro durch Steuerhinterziehung und Hehlerei zur Last gelegt wird. 52 Immobilien wurden durchsucht – vollstreckt wurde lediglich ein einziger Haftbefehl. Mehr Symbolik für staatliche Hilflosigkeit geht kaum.

Der Remmo-Clan: Vom Straßenraub zum Jahrhundertdiebstahl

Kein Name steht so sehr für die Verhöhnung des deutschen Rechtsstaats wie „Remmo“. Rund 500 bis 1.000 Familienmitglieder, ursprünglich in Südostanatolien beheimatet, wanderten über den Libanon nach Deutschland ein. Eine Staatsanwaltschaft schrieb der Sippe bereits 2017 über 1.000 Straftaten mit einer Schadenssumme von mehr als 28 Millionen Euro zu. Erstmals auffällig wurde der Clan 1992, als zwei Mitglieder in Berlin einen jugoslawischen Gastwirt erschossen.

Doch die wahre Dreistigkeit zeigte sich erst später: 2014 plünderte Tofic Remmo eine Sparkasse in Berlin-Mariendorf und erbeutete über 9 Millionen Euro. 2017 verschwand die 100 Kilogramm schwere Goldmünze „Big Maple Leaf“ mit einem reinen Materialwert von fast 4 Millionen Euro aus dem Berliner Bode-Museum – bis heute spurlos. Und 2019 folgte der Coup, der Kunsthistoriker weltweit erschütterte: Aus dem Dresdner „Grünen Gewölbe“ stahlen Clanmitglieder Teile dreier historischer Juwelengarnituren aus der Zeit Augusts des Starken. Der Wert: Hunderte Millionen, möglicherweise bis zu einer Milliarde Euro. Deutsches Kulturgut, unwiederbringlich verloren. Die Täter? Allesamt deutsche Staatsangehörige – mit Haftstrafen von vier bis sechs Jahren förmlich glimpflich davongekommen. Einer von ihnen nennt sich selbstbewusst „Meisterdieb“.

Die Bürokratie als Komplize

Die zentrale Schwäche unseres Systems offenbart sich in einem zynischen Detail: Die meisten Clanmitglieder besitzen die deutsche Staatsangehörigkeit. Sie können nicht abgeschoben werden. Andere sind offiziell staatenlos, sodass selbst verurteilte Schwerverbrecher in der Praxis kaum auszuweisen sind, weil das Herkunftsland nicht zweifelsfrei nachweisbar ist. Der Fall des Miri-Clanchefs Ibrahim Miri, der 2019 nach seiner Abschiebung trotz siebenjährigen Einreiseverbots medienwirksam zurückkehrte und Asyl beantragte, ist ein Lehrstück staatlicher Ohnmacht. Mahmoud Al-Zayn, „Urvater der Clankriminalität“ in Berlin, gegen den seit 2005 rund 70 Strafverfahren geführt worden sein sollen, setzte Ende 2024 vor einem Berliner Gericht seine Wiedereinreise durch – ausgestattet mit einem türkischen Pass.

Wenn der Rechtsstaat zum Selbstbedienungsladen wird

Die Liste der dokumentierten Verbrechen liest sich wie ein Strafgesetzbuch im Schnelldurchlauf: schwere Körperverletzung an Polizisten, Drogenhandel, Schutzgelderpressung, Raubüberfälle, Geldwäsche, Waffenhandel, Zuhälterei und die systematische Terrorisierung ganzer Stadtviertel. Hinzu kommt eine demonstrative „Besetzung des öffentlichen Raumes“, wie es das LKA NRW nüchtern formuliert. Es fehle an Respekt gegenüber Polizei und Rettungsdienst – und im Gegensatz zur italienischen Mafia, die ihren Reichtum verbirgt, neigten Clanmitglieder dazu, ihren Wohlstand offen zur Schau zu stellen und damit zu provozieren. Es ist eine Kampfansage an unsere Werteordnung.

Hinzu kommt die ideologische Verharmlosung. Während Politik und Polizei mit dem Begriff „Clankriminalität“ arbeiten, mahnen Teile der Medienlandschaft, der Begriff sei „stigmatisierend“. Statt das Problem zu benennen, wird über das richtige Vokabular debattiert. So sieht die linksgrüne Realitätsverweigerung im Reinformat aus. Als die damalige Innenministerin Nancy Faeser 2023 vorschlug, kriminellen Großfamilien Einhalt zu gebieten und auch nicht straffällig gewordene Mitglieder abzuschieben, blockierten FDP und Grüne. Die Union nannte den Vorstoß damals Heuchelei – und steht heute selbst in der Regierungsverantwortung. Man darf gespannt sein, ob Bundeskanzler Friedrich Merz die markigen Wahlkampfworte mit Taten unterfüttert oder ob es bei den üblichen Sonntagsreden bleibt.

Der Aufstieg im Schatten des Niedergangs

Der Aufstieg der Clans ist auch eine Folge struktureller Verwerfungen. Im Ruhrgebiet erwarben arabische Familienverbände nach der Schließung von Zechen und Hüttenwerken ganze Straßenzüge zum Spottpreis. Wo deutsche Wertschöpfung zerstört wurde, siedelte sich Parallelgesellschaft an. Ein historisches Lehrstück darüber, was passiert, wenn ein Staat seine Industrie aufgibt und seine Grenzen gleichzeitig öffnet.

Was bleibt dem Bürger?

Die zunehmende Kriminalität, die Messerangriffe, die Übergriffe auf Polizisten und die dreiste Zurschaustellung illegal erworbenen Reichtums sind nicht das Schicksal eines Naturgesetzes – sie sind das Ergebnis politischer Fehlentscheidungen über Jahrzehnte hinweg. Dies ist nicht allein die Auffassung unserer Redaktion, sondern auch die Überzeugung eines wachsenden Teils der deutschen Bevölkerung, der sich nach einer Politik sehnt, die wieder für Deutschland und seine Bürger regiert, statt sich in Multikulti-Romantik zu verlieren. Wer Recht und Ordnung dauerhaft aushöhlt, sät den Vertrauensverlust, den wir heute ernten.

Und genau in solchen Zeiten, in denen das Vertrauen in staatliche Institutionen, in den Schutz des Eigentums und in die Stabilität gesellschaftlicher Ordnung schwindet, gewinnt eine alte Wahrheit neue Bedeutung: Wer sein Vermögen schützen will, sollte sich nicht allein auf den Staat verlassen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber – greifbar, unabhängig von Bankensystemen und politischer Willkür – sind seit Jahrtausenden Bewahrer von Werten. Als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio bieten sie genau jene Sicherheit, die ein zunehmend handlungsunfähiger Staat seinen Bürgern offenbar nicht mehr garantieren kann.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Die hier geäußerten Einschätzungen geben ausschließlich die Meinung der Redaktion auf Basis der vorliegenden Informationen wieder. Jeder Leser ist angehalten, eigenständig zu recherchieren und gegebenenfalls einen qualifizierten Berater zu konsultieren, bevor er finanzielle oder rechtliche Entscheidungen trifft.

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