
Kanzler Merz auf dem letzten Platz: Unbeliebter als jeder andere Regierungschef weltweit

Es ist ein Zeugnis, das vernichtender kaum ausfallen könnte. Bundeskanzler Friedrich Merz belegt in einem internationalen Vergleich von 24 demokratisch regierten Staaten den allerletzten Platz – und das mit einem Abstand, der selbst hartgesottene Politikbeobachter aufhorchen lässt. Das amerikanische Meinungsforschungsinstitut Morning Consult hat die Zustimmungs- und Ablehnungswerte von Regierungschefs rund um den Globus verglichen, und das Ergebnis für Deutschland ist schlicht desaströs.
76 Prozent Ablehnung – ein historischer Tiefpunkt
Die Zahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache: 76 Prozent der Befragten bewerten die Arbeit des deutschen Kanzlers negativ. Gerade einmal 19 Prozent zeigen sich mit seiner Amtsführung zufrieden. Damit rangiert Merz noch hinter Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, der immerhin auf 18 Prozent Zustimmung bei 75 Prozent Ablehnung kommt – ein hauchdünner Unterschied, der allerdings ausreicht, um Deutschland den unrühmlichen letzten Platz zu sichern. Eine separate Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL bestätigt dieses Bild sogar noch drastischer: 78 Prozent Unzufriedenheit stehen hier lediglich 20 Prozent Zustimmung gegenüber.
Zum Vergleich: US-Präsident Donald Trump erreicht trotz seiner polarisierenden Zollpolitik immerhin 38 Prozent Zustimmung. Der türkische Präsident Erdoğan kommt auf 36 Prozent. Und Spitzenreiter Narendra Modi aus Indien vereint satte 70 Prozent Zustimmung auf sich. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Der Kanzler der viertgrößten Volkswirtschaft der Welt ist international der unbeliebteste Regierungschef unter allen untersuchten Demokratien.
Gebrochene Versprechen als Sargnagel der Glaubwürdigkeit
Wer nach den Ursachen für diesen beispiellosen Vertrauensverlust sucht, muss nicht lange graben. Forsa-Chef Manfred Güllner bringt es auf den Punkt: Merz sei bereits Anfang der 2000er Jahre einer der unbeliebtesten politischen Akteure der Bundesrepublik gewesen. Die Vorbehalte hätten sich auch nach seiner Rückkehr in die aktive Politik nicht verringert – im Gegenteil. Besonders kritisch seien Frauen, junge Wähler und Ostdeutsche eingestellt. Die vielen Vorbehalte gegen ihn hätten sich im Laufe seiner bisherigen Regierungszeit sogar noch vergrößert.
Hermann Binkert, Chef des Meinungsforschungsinstituts Insa, nennt als zentrale Gründe gebrochene Wahlversprechen und eine schwache wirtschaftliche Entwicklung. Weder das bürgerlich-konservative noch das linksliberale progressive Lager sei zufrieden mit dem, was die Regierungskoalition tatsächlich umsetze. Eine vernichtendere Diagnose kann man einem Regierungschef kaum ausstellen.
Der Mann, der als Hoffnungsträger kam und als Enttäuschung regiert
Erinnern wir uns: Friedrich Merz trat im Wahlkampf als der große Erneuerer an, als der Mann, der nach den bleiernen Scholz-Jahren und dem Zerfall der Ampelkoalition endlich wieder Ordnung und wirtschaftliche Vernunft nach Deutschland bringen würde. Er versprach, keine neuen Schulden zu machen. Was folgte? Ein 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen, das kommende Generationen mit Zinszahlungen belasten wird. Er versprach eine Rückkehr zu konservativer Vernunft. Was bekam das Land? Eine Große Koalition mit der SPD unter Vizekanzler Lars Klingbeil, die in weiten Teilen die Politik der gescheiterten Ampel fortführt.
Es ist diese Kluft zwischen Ankündigung und Wirklichkeit, die das Vertrauen der Bürger in den Kanzler pulverisiert hat. Wer vor der Wahl den starken Mann markiert und nach der Wahl vor dem Koalitionspartner einknickt, der darf sich über solche Umfragewerte nicht wundern. Die Menschen in diesem Land haben ein feines Gespür dafür, wenn sie für dumm verkauft werden.
Ein Land im wirtschaftlichen Sinkflug
Die wirtschaftliche Lage Deutschlands ist dabei der eigentliche Brandbeschleuniger der Unzufriedenheit. Während andere Nationen ihre Wirtschaft stabilisieren oder gar auf Wachstumskurs bringen, stagniert die einstige Lokomotive Europas. Die Industrie wandert ab, die Energiepreise bleiben hoch, die Bürokratie erstickt jede unternehmerische Initiative im Keim. Und was tut die Regierung? Sie verankert die Klimaneutralität bis 2045 im Grundgesetz und schafft damit weitere regulatorische Fesseln für eine ohnehin schon geknebelte Wirtschaft.
Die Inflation frisst den Menschen die Kaufkraft weg, der Mindestlohn wurde zwar auf 12,82 Euro angehoben, doch was nützt das, wenn gleichzeitig die Lebenshaltungskosten durch die Decke gehen? Die Bürger spüren am eigenen Geldbeutel, dass die vollmundigen Versprechen des Kanzlers nichts als heiße Luft waren. Und genau das spiegeln die Umfragewerte wider – schonungslos und ungeschminkt.
Die CDU auf dem Weg zur Selbstzerstörung?
Was viele Beobachter besonders beunruhigt: Merz schadet nicht nur sich selbst, sondern der gesamten CDU. Was Angela Merkel in 16 Jahren an konservativem Profil abgeschliffen hat, droht Merz nun endgültig zu demolieren. Die Partei, die einst für wirtschaftliche Kompetenz, innere Sicherheit und bürgerliche Werte stand, ist unter seiner Führung zu einem konturlosen Gebilde geworden, das weder Fisch noch Fleisch ist. Die konservativen Wähler fühlen sich verraten, die progressiven ohnehin nicht angesprochen. Ein politisches Niemandsland, in dem sich niemand mehr heimisch fühlt.
Man muss kein Prophet sein, um zu erkennen: Wenn ein Kanzler nach wenigen Monaten im Amt bereits die schlechtesten Zustimmungswerte aller demokratischen Regierungschefs weltweit einsammelt, dann stimmt etwas Grundlegendes nicht – nicht nur mit dem Mann an der Spitze, sondern mit dem gesamten politischen System, das ihn dorthin befördert hat.
Was Deutschland wirklich braucht
Deutschland braucht keine Kanzler, die vor der Wahl den Löwen mimen und nach der Wahl als Lämmer regieren. Dieses Land braucht Politiker, die den Mut haben, unbequeme Wahrheiten auszusprechen und danach zu handeln. Es braucht eine Rückbesinnung auf das, was dieses Land einst stark gemacht hat: wirtschaftliche Vernunft, innere Sicherheit, eine funktionierende Infrastruktur und – ja – auch traditionelle Werte, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken statt ihn zu zersetzen.
Die Umfragewerte von Friedrich Merz sind mehr als nur eine Momentaufnahme. Sie sind ein Weckruf. Ein Weckruf an eine politische Klasse, die sich immer weiter von den Sorgen und Nöten der Bürger entfernt hat. Und sie sind ein Weckruf an die Bürger selbst, die sich fragen müssen, wie lange sie diesen Kurs noch mittragen wollen. Denn eines ist klar: Wenn selbst das eigene Volk dem Kanzler in dieser Deutlichkeit das Vertrauen entzieht, dann hat nicht das Volk ein Problem – sondern der Kanzler.

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