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Kettner Edelmetalle
19.02.2026
20:56 Uhr

Lebenslange Haft: Südkoreas Ex-Präsident Yoon für Aufstand verurteilt

Das politische Erdbeben in Südkorea hat seinen juristischen Höhepunkt erreicht. Ein Gericht in Seoul verurteilte den ehemaligen Präsidenten Yoon Suk Yeol am Donnerstag zu lebenslanger Haft – wegen Anführung eines Aufstands. Der Grund: sein gescheiterter Versuch, im Dezember 2024 das Kriegsrecht über das Land zu verhängen. Ein Urteil, das weltweit für Aufsehen sorgt und einmal mehr zeigt, wie fragil demokratische Ordnungen selbst in hochentwickelten Nationen sein können.

Der gescheiterte Griff nach der absoluten Macht

Was sich im Dezember 2024 in Seoul abspielte, glich einem politischen Thriller, der selbst hartgesottene Beobachter fassungslos zurückließ. Präsident Yoon hatte in einer nächtlichen Aktion das Kriegsrecht ausgerufen – ein Instrument, das in einer funktionierenden Demokratie eigentlich nur im äußersten Notfall zum Einsatz kommen sollte. Doch dieser vermeintliche Notfall existierte nicht. Es war ein kalkulierter Machtgriff, der innerhalb weniger Stunden krachend scheiterte. Das Parlament widersetzte sich, die Bevölkerung ging auf die Straßen, und Yoon musste seinen Erlass zurücknehmen.

Was folgte, war ein beispielloser politischer und juristischer Prozess. Yoon wurde seines Amtes enthoben, verhaftet und vor Gericht gestellt. Nun, gut ein Jahr später, steht das Urteil fest: lebenslange Freiheitsstrafe wegen Insurrektion. Ein Strafmaß, das in seiner Härte kaum zu überbieten ist und ein unmissverständliches Signal an alle sendet, die glauben, demokratische Institutionen nach Belieben aushebeln zu können.

Ein Lehrstück – auch für Europa

Man mag sich fragen, was dieses Urteil am anderen Ende der Welt mit uns in Deutschland zu tun hat. Die Antwort ist: mehr, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Südkorea demonstriert mit diesem Prozess, dass ein Rechtsstaat sich wehren kann – und muss –, wenn seine Grundfesten angegriffen werden. Die Justiz hat unabhängig gehandelt, das Parlament hat seine Kontrollfunktion wahrgenommen, und die Zivilgesellschaft hat sich nicht einschüchtern lassen.

In Deutschland hingegen erleben wir seit Jahren eine schleichende Erosion des Vertrauens in staatliche Institutionen. Nicht durch einen spektakulären Putschversuch, sondern durch das permanente Versagen einer politischen Klasse, die sich mehr um ideologische Projekte als um die realen Sorgen der Bürger kümmert. Während Südkorea seine demokratische Widerstandsfähigkeit unter Beweis stellt, fragt man sich hierzulande, ob die politische Führung überhaupt noch in der Lage wäre, in einer echten Krise entschlossen zu handeln.

Emotionale Szenen vor dem Gerichtsgebäude

Vor dem Bezirksgericht in Seoul spielten sich am Tag der Urteilsverkündung bewegende Szenen ab. Anhänger und Gegner des ehemaligen Präsidenten versammelten sich in großer Zahl. Eine Frau brach in Tränen aus, als der Gefangenentransporter mit Yoon am Gerichtsgebäude eintraf – ein Bild, das um die Welt ging und die tiefe Spaltung der südkoreanischen Gesellschaft symbolisiert.

Denn so klar das Urteil juristisch auch sein mag: Politisch bleibt Südkorea ein gespaltenes Land. Yoons konservative Anhängerschaft betrachtet den Prozess als politisch motiviert, während seine Gegner das Urteil als längst überfälligen Akt der Gerechtigkeit feiern. Diese gesellschaftliche Zerrissenheit kennen wir auch in Europa nur allzu gut – sie ist das Ergebnis einer Politik, die über Jahre hinweg die Interessen der eigenen Bevölkerung vernachlässigt hat.

Das Urteil gegen Yoon Suk Yeol wird in die Geschichtsbücher eingehen. Es zeigt, dass niemand – wirklich niemand – über dem Gesetz steht. Eine Erkenntnis, die man sich auch in so mancher europäischen Hauptstadt hinter die Ohren schreiben sollte.

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