
Milliarden für das Asylgewerbe: Wie Berlin zur Goldgrube für Flüchtlingsunternehmer wurde
2,2 Milliarden Euro. Man muss sich diese Zahl auf der Zunge zergehen lassen. So viel gab allein das Land Berlin im vergangenen Jahr für die Unterbringung und Versorgung von Geflüchteten aus. Eine Summe, die in ihrer schieren Dimension kaum noch fassbar ist – und die ein ganzes Ökosystem von Profiteuren nährt, das seit Angela Merkels verhängnisvoller Grenzöffnung im Jahr 2015 stetig gewachsen ist wie ein Pilzgeflecht im feuchten Waldboden.
Der Fall Mohammed: Ein Syrer und sein Traum vom gelobten Land
Mohammed L., 33 Jahre alt, Syrer, kam 2023 nach Deutschland und lebt seitdem in Berlin. Er möchte keinesfalls in seine Heimat zurückkehren – der jetzige Machthaber sei genauso schlimm wie Assad, behauptet er. Stattdessen träumt er davon, seine Frau und drei Söhne aus der Türkei nachzuholen. Sein jüngster Sohn habe einen Herzfehler, für den er sich eine medizinische Behandlung in Deutschland erhofft.
Das Jobcenter Reinickendorf überweist für Mohammed L. monatlich 1.620,10 Euro Bürgergeld. Davon fließen satte 1.057,10 Euro direkt an seinen Vermieter – einen Heimbetreiber, der pro Tag und Kopf 32,23 Euro kassiert. Und das gilt noch als günstig. In anderen Fällen werden 50 Euro und mehr pro Tag und Person fällig. Man rechne das hoch auf 300 Plätze, die das Heim laut Bezirksamt bietet und die in der Regel voll ausgelastet sind. Die Zahlen sprechen für sich.
Vom Geschäftshaus zum Flüchtlingsheim: Die Metamorphose einer Branche
Das Heim, in dem Mohammed lebt, wurde bereits Anfang 2014 von einem Geschäftshaus in eine Flüchtlingsunterkunft umgewandelt – noch bevor die große Welle kam. Der Betreiber wechselte mehrfach den Namen, spezialisierte sich aber konsequent auf ein einziges Geschäftsmodell: das Betreiben von Unterkünften für Flüchtlinge, Asylbewerber und Spätaussiedler. Der öffentlich ausgewiesene Jahresumsatz stieg kontinuierlich – von fünf Millionen Euro im Jahr 2017 auf 13 Millionen Euro im Jahr 2024. Eine Website braucht das Unternehmen nicht. Warum auch? Die Kunden kommen von allein, und der Staat zahlt verlässlich.
Es ist ein Geschäftsmodell von bestechender Einfachheit: Der Senat und die Bezirke suchen händeringend nach Unterkünften und zahlen dafür Premiumpreise. Investoren wandeln kurzerhand Studentenapartments in Flüchtlingsheime um, wie in Köpenick geschehen. Hostelbetreiber nehmen lieber Migranten auf als Rucksacktouristen – die Rendite ist schlicht besser, und der Staat ist ein zuverlässigerer Zahler als jeder Tourist.
Internationale Konzerne wittern das große Geschäft
Längst mischen auch ausländische Großkonzerne in diesem lukrativen Markt mit. Ein norwegischer Konzern mit Sitz in Oslo, der europaweit in Bereichen wie Gesundheitsdienstleistungen, Kindergärten und Integrationsdiensten tätig ist, betreibt über ein Tochterunternehmen mehrere Heime des Berliner Landesamtes für Flüchtlingsunterkünfte. Mit 19.000 Angestellten erwirtschaftete das Unternehmen im vergangenen Jahr einen Umsatz von 912 Millionen Euro – bei rasant gestiegenen Gewinnen. Die deutsche Migrationspolitik ist offenbar ein internationales Investmentprodukt geworden.
Sprachbarrieren, Schwarzarbeit und zerplatzte Illusionen
Mohammed L. spricht nach Jahren in Deutschland noch immer so schlecht Deutsch, dass er ständig eine Übersetzer-App auf seinem Handy benutzen muss. 2025 erlangte er das Sprachzertifikat A1 – die niedrigste Stufe. Sein Traum, als Bus- oder Lkw-Fahrer zu arbeiten, scheitert schon am fehlenden Führerschein der entsprechenden Klasse. In Aleppo besuchte er die Grundschule und arbeitete in einer Schuhfabrik.
Seine Jobcoach, die anonym bleiben möchte, zeichnet ein ernüchterndes Bild: Die meisten Unternehmen verlangten das Sprachzertifikat B1, selbst für einfache Tätigkeiten wie Gebäudereinigung. „Man findet nur für ganz wenige Geflüchtete Arbeit", sagt sie. Eine syrische Frau, die sie betreute, kam aus einem kleinen Dorf und wollte als Köchin arbeiten – konnte aber weder lesen noch schreiben. Die bittere Konsequenz formuliert die Jobvermittlerin unverblümt: „Wenn sie wegen schlechter Sprachkenntnisse und mangelnder Ausbildung keine Arbeit finden, dann arbeiten sie eben schwarz für sieben Euro die Stunde."
Mohammeds Geschichte passt damit in ein Muster, das Grenzpolizisten und Sozialarbeiter seit Jahren beobachten: Junge Männer aus Afghanistan, die daheim an Autos schraubten, kommen nach Deutschland, weil ihnen Schlepper-Organisationen einen Job bei Audi in Ingolstadt versprochen haben. Die Enttäuschung ist dann entsprechend groß. All das ist kein Geheimnis – auch nicht für die zahlreichen Flüchtlingslobbyisten und „Seenotretter"-NGOs, die dieses System am Laufen halten.
Kakerlaken, Vandalismus und ein zufriedenes Bezirksamt
Mohammed beklagt sich über Kakerlaken in seinem Heim und die Enge im Vier-Mann-Zimmer. Eine der beiden Küchen sei verschlossen. Tatsächlich hängt an einer Küchentür ein Aushang der Heimleitung, der von „ständigem Vandalismus" spricht und die Bewohner bittet, beim Kochen anwesend zu bleiben, um Beschädigungen und Brandbildung zu vermeiden. Fotos, die Mohammed aus seinem Zimmer schickte, zeigen allerdings auch eine andere Seite: Kleidung auf dem Boden, ungemachte Betten, dreckiges Geschirr mit Essensresten – und eine elektrische Heizplatte, die auf dem Teppich steht. Ein Brandrisiko, das offenbar niemanden kümmert.
Das Bezirksamt Reinickendorf zeigt sich dennoch zufrieden. „Gravierende Mängel" seien bei den letzten Begehungen nicht festgestellt worden, teilt ein Sprecher mit. Man lobt die „gute Zusammenarbeit" mit dem Heimbetreiber. Anliegen würden „zeitnah und verlässlich umgesetzt". Wie beruhigend.
Die 80-Prozent-Debatte und die politische Realität
Spätestens seit dem Besuch des syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa in Berlin tobt die Diskussion über die Rückkehr der fast eine Million Syrer, die vor Assads Schreckensherrschaft nach Deutschland flohen. Bundeskanzler Friedrich Merz sprach von einer Zielmarke von 80 Prozent – oder war es doch der syrische Gast? Die Verwirrung darüber, wer diese Zahl in den Raum stellte, wurde prompt von der Linken-Abgeordneten Clara Bünger genutzt, um dem Kanzler „rassistische Vorstellungen" vorzuwerfen. Ein Reflex, der so vorhersehbar ist wie das Amen in der Kirche.
Doch die Realität sieht anders aus als die politischen Sonntagsreden. Allein in Berlin leben nach Angaben des Statistischen Landesamtes mehr als 40.000 syrische Staatsbürger. Mohammeds Aufenthaltstitel als Asylbewerber läuft Ende August aus. Vier Wochen vorher kann er ihn per Online-Antrag erneuern lassen. So einfach ist das. Und so wird es wohl auch weitergehen – mit Milliarden aus dem Steuersäckel, die ein florierendes Asylgewerbe nähren, während der deutsche Steuerzahler sich fragt, wann dieser Wahnsinn eigentlich ein Ende hat.
Was hier seit einem Jahrzehnt geschieht, ist nichts weniger als die systematische Umverteilung von Steuergeldern in eine Branche, die ohne die politischen Fehlentscheidungen der Vergangenheit schlicht nicht existieren würde. Die Rechnung dafür zahlen nicht die Profiteure dieses Systems, nicht die Betreiber der Heime mit ihren zweistelligen Millionenumsätzen, nicht die internationalen Konzerne mit ihren Milliarden-Bilanzen. Die Rechnung zahlt der deutsche Bürger – jeden Monat, jeden Tag, mit jedem Steuereuro. Und ein Ende ist nicht in Sicht.
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