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Kettner Edelmetalle
18.03.2026
11:05 Uhr

Milliarden-Poker um die Ukraine: Orbán stellt sich quer – und Merz gibt den Harten

Während Europas Wirtschaft zunehmend unter Druck gerät, die Energiepreise steigen und der deutsche Bürger an der Tankstelle immer tiefer in die Tasche greifen muss, plant Brüssel den nächsten finanziellen Kraftakt: 90 Milliarden Euro sollen als Kredit an die Ukraine fließen. Neunzig Milliarden. Man muss sich diese Zahl auf der Zunge zergehen lassen, während hierzulande Brücken bröckeln, Schulen verfallen und die Industrie abwandert.

Orbán als unbequemer Störenfried

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán hat sein Veto eingelegt – sowohl gegen das gigantische Darlehen als auch gegen das mittlerweile 20. Sanktionspaket gegen Russland. Man mag von Orbán halten, was man will, doch seine Begründung ist keineswegs aus der Luft gegriffen. Budapest fordert die Reparatur der Druschba-Ölpipeline, jener Lebensader, die bis zu ihrer Beschädigung Ende Januar mehrere EU-Staaten mit Öl versorgte. Ungarn und die Slowakei waren von dieser Pipeline existenziell abhängig. Die Folgen des Ausfalls spüren die Bürger dort unmittelbar – in Form explodierender Energiekosten.

Doch statt Verständnis erntet Orbán in Brüssel vor allem Empörung. Aus deutschen Regierungskreisen verlautete, man wolle sich von dem ungarischen Premier „nicht erpressen lassen". Starke Worte von einer Bundesregierung, die selbst erst seit wenigen Monaten im Amt ist und deren Kanzler Friedrich Merz einst versprochen hatte, keine neuen Schulden zu machen – nur um dann ein 500-Milliarden-Sondervermögen durchzuwinken, das Generationen von Steuerzahlern belasten wird.

Die Ukraine: Ein Fass ohne Boden?

Man muss die Frage stellen dürfen, ohne gleich als Kreml-Versteher diffamiert zu werden: Wie lange soll Europa noch Milliarde um Milliarde in einen Konflikt pumpen, dessen Ende nicht absehbar ist? Die Ukraine befindet sich weiterhin in einer desaströsen finanziellen und militärischen Lage. Schlimmer noch: Korruptionsvorwürfe reichen bis in die höchsten Regierungsebenen Kiews. Wohin genau fließen die europäischen Steuergelder? Wer kontrolliert das? Und wer haftet, wenn dieser 90-Milliarden-Kredit niemals zurückgezahlt wird?

Präsident Selenskyj soll laut EU-Rat einem Kompromiss zugestimmt haben, bei dem die EU die technische und finanzielle Unterstützung für die Reparatur der Druschba-Pipeline übernimmt. Ein bemerkenswerter Vorgang: Europa zahlt also nicht nur für die Waffen der Ukraine, sondern auch noch für die Reparatur einer Pipeline, die durch den Konflikt beschädigt wurde. Der europäische Steuerzahler als universeller Zahlmeister – eine Rolle, die ihm niemand je zur Wahl gestellt hat.

Geopolitisches Pulverfass: Iran, Trump und die Straße von Hormus

Als wäre die Ukraine-Krise nicht genug, verschärft sich die geopolitische Lage an weiteren Fronten dramatisch. US-Präsident Donald Trump fordert eine stärkere Beteiligung der NATO an der Sicherung der Straße von Hormus – jener Meerenge, durch die ein erheblicher Teil des weltweiten Ölhandels fließt. Der Konflikt mit dem Iran eskaliert zusehends, und die Folgen sind bereits an deutschen Zapfsäulen spürbar.

Die Bundesregierung positioniert sich Berichten zufolge gegen eine NATO-Intervention in der Straße von Hormus und ebenso gegen einen Gaspreisdeckel. Letzteres mag ökonomisch vernünftig sein, doch es zeigt einmal mehr das fundamentale Dilemma: Deutschland steckt in einer Zwickmühle zwischen transatlantischer Bündnistreue, europäischer Solidarität und den handfesten Interessen der eigenen Bevölkerung.

Orbáns Kalkül – und ein Körnchen Wahrheit

Natürlich spielt auch innenpolitisches Kalkül eine Rolle bei Orbáns Blockadehaltung. Mitte April stehen in Ungarn Wahlen an, und seine Partei steht in Umfragen unter Druck. Der verschärfte Kurs in der Ukraine-Politik dürfte gezielt kriegskritische Wähler ansprechen. Doch selbst wenn man Orbáns Motive als opportunistisch entlarvt, bleibt die unbequeme Wahrheit bestehen: Die EU steuert wirtschaftlich auf einen Abgrund zu, während sie gleichzeitig immer neue Milliarden für Aufrüstung und Kriegsunterstützung mobilisiert.

Die industrielle Leistungsfähigkeit Europas erodiert. Steigende Energiepreise, Einschränkungen im Schiffsverkehr und eine zunehmende Ausrichtung auf Rüstung statt auf produktive Wirtschaft – das sind keine Zutaten für Wohlstand, sondern für Niedergang. Dass ausgerechnet der ungarische Premier als Einziger laut „Halt!" ruft, während alle anderen brav nicken, sollte den Verantwortlichen in Brüssel und Berlin zu denken geben.

In Zeiten wie diesen, in denen geopolitische Unsicherheiten zunehmen, Währungen unter Druck geraten und die Inflation durch schuldenfinanzierte Megaprojekte weiter angeheizt wird, erweisen sich physische Edelmetalle wie Gold und Silber einmal mehr als verlässlicher Anker der Vermögenssicherung. Wer sein Portfolio klug diversifizieren möchte, kommt an diesen zeitlosen Wertaufbewahrungsmitteln kaum vorbei.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener Recherche und gegebenenfalls nach Rücksprache mit einem qualifizierten Finanzberater getroffen werden. Für Verluste, die aus Anlageentscheidungen resultieren, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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