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Kettner Edelmetalle
25.03.2026
18:33 Uhr

Nahost-Eskalation schlägt auf deutsche Stromrechnungen durch: 15 Prozent Preisanstieg für Neukunden

Als hätte der deutsche Verbraucher nicht schon genug zu schultern, trifft ihn nun die nächste Kostenwelle mit voller Wucht. Die militärische Eskalation im Nahen Osten – der Iran-Krieg, der seit Wochen die Weltmärkte in Atem hält – schlägt nun unmittelbar auf die Strompreise in Deutschland durch. Neukunden müssen laut aktuellen Auswertungen des Vergleichsportals Verivox rund 15 Prozent mehr für ihren Strom bezahlen als noch vor wenigen Wochen. Ein Dreipersonenhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 4.000 Kilowattstunden zahlte im günstigsten Tarif mit Preisgarantie im Februar noch etwa 24,2 Cent pro Kilowattstunde. Mittlerweile liegt der Durchschnittspreis bei rund 27,9 Cent.

Gaskraftwerke als Preistreiber – die bittere Ironie der Energiewende

Die Mechanik dahinter ist so simpel wie entlarvend: Seit Anfang März sind die Gaspreise deutlich gestiegen. Obwohl nur ein Teil des deutschen Stroms aus Gaskraftwerken stammt, bestimmen diese an der Strombörse häufig den Preis – das sogenannte Merit-Order-Prinzip sorgt dafür, dass das teuerste noch benötigte Kraftwerk den Preis für alle setzt. Strom, der im April geliefert werden soll, sei seit Beginn des Iran-Kriegs um satte 24 Prozent teurer geworden, heißt es.

Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Ein Land, das sich einst rühmte, mit seiner Energiewende Vorreiter zu sein, hängt bei der Preisbildung am Tropf von Gaskraftwerken. Jene Gaskraftwerke, die nach dem ideologisch motivierten Atomausstieg als „Brückentechnologie" gepriesen wurden. Die Brücke führt offenbar direkt in die Abhängigkeit – und bei jeder geopolitischen Krise zahlt der deutsche Bürger die Zeche.

Bundeszuschuss verpufft – Steuergeld ohne nachhaltige Wirkung

Besonders pikant: Der Bund hatte erst kürzlich einen Zuschuss von 6,5 Milliarden Euro zu den Stromnetzen gewährt, um die Preise zu dämpfen. Dieser Effekt sei laut Verivox inzwischen weitgehend aufgehoben. Milliarden an Steuergeldern – einfach verpufft. Während die Bundesregierung unter Friedrich Merz ein 500-Milliarden-Sondervermögen für Infrastruktur auf den Weg bringt und damit kommende Generationen mit Schulden belastet, reicht eine einzige geopolitische Krise, um selbst großzügige Subventionen zunichtezumachen.

Der Preisanstieg betrifft derzeit vor allem Neukunden, die sich auf dem freien Markt nach günstigen Tarifen umsehen. Bestandskunden zahlen häufig noch stabilere, aber paradoxerweise oft höhere Tarife. In der Grundversorgung liegt der Strompreis im Schnitt bei rund 40 Cent pro Kilowattstunde – ein Wert, der in vielen europäischen Nachbarländern als geradezu absurd gelten würde. Zwischen dem günstigsten Neukundentarif und der Grundversorgung klaffen bei einem Jahresverbrauch von 4.000 Kilowattstunden mehrere Hundert Euro Unterschied.

Die Quittung für den Atomausstieg

Es ist die alte, bittere Leier: Deutschland hat sich mit dem überstürzten Atomausstieg selbst in eine energiepolitische Sackgasse manövriert. Während Frankreich seinen Atomstrom zu vergleichsweise stabilen Preisen produziert und sogar exportiert, importiert Deutschland zunehmend eben diesen Strom – und bleibt gleichzeitig verwundbar gegenüber den Launen des Weltmarkts. Selbst EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bezeichnete den deutschen Atomausstieg inzwischen als „Fehler". Bundeskanzler Merz jedoch bleibt in dieser Frage stur.

Die aktuelle Preisexplosion ist kein Naturereignis. Sie ist das Ergebnis jahrelanger energiepolitischer Fehlentscheidungen, die unter der Ägide der Grünen ihren Höhepunkt fanden und die auch die neue Bundesregierung offenbar nicht korrigieren will oder kann. Wer Kernkraftwerke abschaltet, Gasabhängigkeiten schafft und dann überrascht tut, wenn geopolitische Krisen die Preise treiben, der betreibt keine Energiepolitik – der betreibt Realitätsverweigerung.

Edelmetalle als Schutzschild gegen Kaufkraftverlust

In Zeiten, in denen die Energiekosten explodieren, die Inflation den Bürgern das Geld aus der Tasche zieht und geopolitische Krisen die Märkte erschüttern, erweist sich einmal mehr der Wert physischer Edelmetalle als Vermögenssicherung. Gold und Silber haben über Jahrhunderte hinweg ihre Kaufkraft bewahrt – ganz im Gegensatz zu Papiergeld, das durch politische Fehlentscheidungen und schuldenfinanzierte Subventionsprogramme stetig an Wert verliert. Wer sein Vermögen langfristig schützen möchte, sollte physische Edelmetalle als festen Bestandteil eines breit gestreuten Portfolios in Betracht ziehen.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf eigener, sorgfältiger Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden. Konsultieren Sie im Zweifelsfall einen unabhängigen Finanzberater.

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