
Schengen-Chaos: Bundesregierung drĂŒckt sich vor klarer Position zu Ausweiskontrollen
Die neue GroĂe Koalition unter Friedrich Merz zeigt bereits nach wenigen Monaten im Amt ihre typische EntscheidungsschwĂ€che. WĂ€hrend Niedersachsen mit einer vernĂŒnftigen Initiative voranprescht und endlich wieder Ordnung in den deutschen Luftverkehr bringen möchte, versteckt sich die Bundesregierung hinter bĂŒrokratischen Floskeln. Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums teilte am Montag mit, die "Meinungsbildung" sei noch nicht abgeschlossen. Man fragt sich unweigerlich: Wie lange braucht diese Regierung noch, um eine simple Entscheidung zu treffen?
Sicherheit oder Bequemlichkeit â was zĂ€hlt mehr?
Der VorstoĂ aus Niedersachsen ist so simpel wie notwendig: Fluggesellschaften sollen verpflichtet werden, auch bei FlĂŒgen innerhalb des Schengen-Raums die Ausweise ihrer Passagiere zu kontrollieren. Eine SelbstverstĂ€ndlichkeit, möchte man meinen, in Zeiten, in denen die KriminalitĂ€t in Deutschland Rekordwerte erreicht und Messerangriffe durch Migranten zur traurigen NormalitĂ€t geworden sind. Doch was macht die Bundesregierung? Sie zögert, laviert und verschleppt eine Entscheidung, die eigentlich keine sein dĂŒrfte.
Die niedersĂ€chsische Initiative wĂŒrde durch eine Ănderung des Luftsicherheitsgesetzes dafĂŒr sorgen, dass die IdentitĂ€t jedes Fluggastes zweifelsfrei feststeht. Bei der aktuellen Sicherheitslage in Deutschland, die maĂgeblich auf die verfehlte Migrationspolitik der vergangenen Jahre zurĂŒckzufĂŒhren ist, wĂ€re dies ein lĂ€ngst ĂŒberfĂ€lliger Schritt. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat dies erkannt und unterstĂŒtzt den VorstoĂ â ein seltener Lichtblick politischer Vernunft.
Die Luftfahrtbranche jammert â wie immer
Wenig ĂŒberraschend kommt der Widerstand von der Luftfahrtbranche selbst. Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) behauptet allen Ernstes, Fluggesellschaften seien "weder personell noch fachlich in der Lage", IdentitĂ€tsprĂŒfungen durchzufĂŒhren. Eine geradezu groteske Aussage, wenn man bedenkt, dass dieselben Unternehmen bei internationalen FlĂŒgen sehr wohl in der Lage sind, PĂ€sse zu kontrollieren. Offenbar geht es hier weniger um Können als um Wollen â oder besser gesagt: um Kosten.
"Die Meinungsbildung der neuen Bundesregierung zu dem vom Bundesrat erneut vorgeschlagenen Gesetzesentwurf sei noch nicht abgeschlossen"
Diese Aussage des Ministeriumssprechers offenbart die ganze Misere der deutschen Politik. WĂ€hrend andere europĂ€ische LĂ€nder lĂ€ngst erkannt haben, dass die Zeiten grenzenloser NaivitĂ€t vorbei sind, klebt Deutschland an einem Schengen-System, das in seiner jetzigen Form ein Sicherheitsrisiko darstellt. Die vollstĂ€ndige Aufnahme RumĂ€niens und Bulgariens in den Schengen-Raum zum 1. Januar 2025 hat die Situation nicht verbessert â im Gegenteil.
Ein Blick ĂŒber den Tellerrand zeigt: Deutschland hinkt hinterher
WĂ€hrend in den USA unter PrĂ€sident Trump rigorose SicherheitsmaĂnahmen durchgesetzt werden â bei aller berechtigten Kritik an anderen Aspekten seiner Politik â, diskutiert man hierzulande noch immer ĂŒber SelbstverstĂ€ndlichkeiten. Die erschreckende Zunahme der KriminalitĂ€t, die zahllosen Messerattacken und die allgemeine Verunsicherung der Bevölkerung scheinen bei der Bundesregierung noch immer nicht angekommen zu sein.
Es ist bezeichnend, dass ausgerechnet die neue GroĂe Koalition, die mit dem Versprechen angetreten war, Deutschland wieder sicherer zu machen, bei der ersten konkreten Gelegenheit kneift. Friedrich Merz, der im Wahlkampf noch groĂe Töne gespuckt hatte, zeigt sich nun als zahnloser Tiger. Die SPD als Juniorpartner bremst ohnehin bei allen Sicherheitsfragen â alte Reflexe sterben offenbar nie aus.
Die wahren Kosten der UntÀtigkeit
Was die Luftfahrtbranche als zu teuer und aufwendig bezeichnet, könnte Leben retten und Verbrechen verhindern. Jeder nicht kontrollierte Passagier ist ein potentielles Sicherheitsrisiko. In Zeiten, in denen Terroristen und Kriminelle die offenen Grenzen Europas fĂŒr ihre Zwecke nutzen, ist jede zusĂ€tzliche Kontrolle ein Gewinn fĂŒr die Sicherheit der BĂŒrger.
Die Bundesregierung tĂ€te gut daran, endlich Farbe zu bekennen und dem niedersĂ€chsischen VorstoĂ zuzustimmen. Doch die Erfahrung lehrt: Diese Koalition wird auch weiterhin den Weg des geringsten Widerstands gehen, wĂ€hrend die Sicherheitslage in Deutschland sich weiter verschlechtert. Es ist nicht nur die eigene Meinung unserer Redaktion, sondern auch die eines GroĂteils des deutschen Volkes: Wir brauchen neue Politiker, die wieder fĂŒr Deutschland und nicht gegen Deutschland regieren.
Die Zeit des Zögerns und Zauderns muss ein Ende haben. Deutschland braucht klare Entscheidungen fĂŒr mehr Sicherheit â und zwar jetzt.
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