Kostenlose Beratung
+49 7930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
20.02.2026
19:28 Uhr

Stehende Ovationen für Merkels Erbe: CDU-Parteitag feiert die Architektin des deutschen Niedergangs

Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen. Da versammeln sich rund tausend CDU-Delegierte in Stuttgart zum Bundesparteitag, und was passiert? Sie erheben sich zu langanhaltendem Applaus für jene Frau, die wie keine andere für den schleichenden Substanzverlust Deutschlands steht. Angela Merkel, 71 Jahre alt, betrat erstmals seit dem Ende ihrer Kanzlerschaft 2021 wieder die Bühne eines CDU-Parteitags – und wurde empfangen, als hätte sie das Land in ein goldenes Zeitalter geführt.

Merz begrüßt seine Vorgängerin mit warmen Worten

Bundeskanzler Friedrich Merz, der seit der Bundestagswahl 2025 eine Große Koalition aus CDU/CSU und SPD anführt, hatte die Altkanzlerin zuvor in seiner Eröffnungsrede als erste von „vielen treuen Wegbegleitern" begrüßt. „An erster Stelle begrüße ich die ehemalige Vorsitzende der CDU Deutschlands, unsere langjährige Bundeskanzlerin, Angela Merkel. Liebe Angela, herzlich willkommen", so Merz wörtlich. Treue Wegbegleiterin – ein bemerkenswerter Euphemismus für eine Politikerin, die das konservative Profil der CDU über 16 Jahre hinweg so gründlich abgeschliffen hat, dass von der einstigen Adenauer-Partei kaum mehr als eine Hülle übrig geblieben ist.

Merkel nahm in der ersten Reihe Platz, flankiert von den beiden weiteren noch lebenden ehemaligen CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer und Armin Laschet. Ein Trio, das für sich genommen bereits eine ganze Chronik des Scheiterns erzählt. Ehemalige Parteivorsitzende werden traditionell als Ehrengäste geladen – eine Tradition, die in diesem Fall wie bittere Ironie anmutet.

Jahre der Abwesenheit – und plötzlich die Rückkehr

Bemerkenswert ist der Zeitpunkt dieser Rückkehr. Zuletzt hatte Merkel 2019 physisch an einem Bundesparteitag teilgenommen. Der Parteitag im Januar 2021 fand pandemiebedingt digital statt, im Dezember desselben Jahres wurde sie von Olaf Scholz im Kanzleramt abgelöst. Die Einladungen zu den Parteitagen 2022, 2024 und 2025 hatte sie konsequent ausgeschlagen. Ihr Büro begründete dies seinerzeit mit ihrem „nachamtlichen Verständnis", nach dem Ausscheiden aus der aktiven Politik grundsätzlich nicht an tagesaktuellen Ereignissen teilzunehmen. Nun also die Kehrtwende. Auf die Frage nach dem Sinneswandel erklärte ihr Büro lapidar: „Die Ausnahme bestätigt die Regel." Man fragt sich unweigerlich: Welche Ausnahme? Und vor allem – warum gerade jetzt?

Die unbequeme Bilanz einer Kanzlerschaft

Was die jubelnden Delegierten offenbar verdrängen, ist die nüchterne Bilanz von 16 Jahren Merkel-Regierung. Es war Angela Merkel, die 2015 mit ihrer Grenzöffnung eine Migrationskrise auslöste, deren Folgen Deutschland bis heute nicht bewältigt hat. Die sprunghaft angestiegene Kriminalität, die zahllosen Messerangriffe, die Überlastung der Kommunen – all das geht maßgeblich auf politische Entscheidungen zurück, die unter ihrer Ägide getroffen wurden. Es war Merkel, die den Atomausstieg im Alleingang beschleunigte und Deutschland in eine energiepolitische Abhängigkeit trieb, deren Konsequenzen nach der Sprengung der Nord-Stream-Pipelines vollends sichtbar wurden. Und es war Merkel, die die Bundeswehr so weit heruntergewirtschaftet hat, dass Deutschland heute Hunderte Milliarden aufwenden muss, um seine Verteidigungsfähigkeit wiederherzustellen.

Doch statt einer kritischen Aufarbeitung gibt es stehende Ovationen. Statt einer ehrlichen Debatte über das Erbe der Merkel-Jahre klatschen tausend Delegierte, als gäbe es nichts aufzuarbeiten. Das sagt tatsächlich alles über den Zustand der CDU im Jahr 2026.

Konrad Adenauer würde sich im Grabe umdrehen

Die CDU war einst die Partei Konrad Adenauers, Ludwig Erhards, Helmut Kohls – eine Partei, die für wirtschaftliche Vernunft, konservative Werte und eine klare Westbindung stand. Was davon übrig geblieben ist, lässt sich an diesem Parteitag in Stuttgart besichtigen: Eine Partei, die ihre eigene Demontage beklatscht. Eine Partei, die jene Frau feiert, die das „C" im Parteinamen zur leeren Worthülse degradiert hat. Eine Partei, die offenbar vergessen hat, wofür sie einmal stand.

Während draußen im Land die Bürger unter steigenden Lebenshaltungskosten ächzen, während die Kriminalität auf Rekordniveau verharrt und die gesellschaftliche Spaltung immer tiefer wird, zelebriert die CDU in Stuttgart eine Art kollektive Amnesie. Friedrich Merz, der einst als konservatives Korrektiv angetreten war, reiht sich nahtlos in diese Inszenierung ein. Sein 500-Milliarden-Sondervermögen, das kommende Generationen mit Schulden belastet, passt da nur allzu gut ins Bild – trotz seines einstigen Versprechens, keine neuen Schulden zu machen.

Die Frage, die sich jeder kritische Beobachter stellen muss, lautet: Für wen wird hier eigentlich applaudiert? Für die Person Angela Merkel? Oder für die eigene Unfähigkeit, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen? Die Antwort dürfte vielen Bürgern längst klar sein – auch wenn sie auf diesem Parteitag niemand hören will.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen