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01.02.2026
22:26 Uhr

Teherans doppeltes Spiel: Verhandlungsangebot an Washington, Kriegserklärung an Europa

Teherans doppeltes Spiel: Verhandlungsangebot an Washington, Kriegserklärung an Europa

Das Mullah-Regime in Teheran zeigt einmal mehr sein wahres Gesicht – und offenbart dabei eine diplomatische Strategie, die an Dreistigkeit kaum zu überbieten ist. Während man gegenüber den Vereinigten Staaten plötzlich Gesprächsbereitschaft signalisiert, erklärt der Iran kurzerhand die Streitkräfte sämtlicher EU-Mitgliedstaaten zu terroristischen Organisationen. Ein Affront sondergleichen, der die völlige Bedeutungslosigkeit der Europäischen Union auf der weltpolitischen Bühne eindrucksvoll unter Beweis stellt.

Wenn der Druck wirkt: Iran sucht den Dialog mit Trump

Es ist ein bemerkenswerter Kurswechsel, den Teheran da vollzieht. Präsident Massud Peseschkian sprach sich nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna für eine friedliche Lösung des Konflikts mit den USA aus und betonte die „Notwendigkeit, diplomatische Prozesse einzuleiten". Der Iran habe „niemals einen Krieg angestrebt" – eine Behauptung, die angesichts der jahrzehntelangen Unterstützung von Terrororganisationen wie Hamas und Hisbollah geradezu grotesk anmutet.

Ali Laridschani, Generalsekretär des Nationalen Sicherheitsrats, verkündete auf der Plattform X, dass „strukturelle Vorbereitungen für Verhandlungen voranschreiten" würden. Gespräche über das iranische Atomprogramm nähmen trotz verschärfter Drohungen Gestalt an. Katar vermittelt offenbar bereits zwischen Washington und Teheran – ein klassisches Muster, das zeigt: Wenn Amerika mit der Faust auf den Tisch haut, werden selbst die stursten Mullahs plötzlich gesprächsbereit.

Die EU als Fußabtreter: Europas Armeen zu Terroristen erklärt

Ganz anders verhält sich das Regime gegenüber Europa. Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf erklärte mit kaum verhohlenem Spott, dass nach der Entscheidung der EU, die Revolutionsgarden als Terrororganisation einzustufen, nun „die Armeen der europäischen Länder als terroristische Gruppen gelten" würden. Er berief sich dabei auf ein iranisches Gesetz aus dem Jahr 2019 – eine juristische Farce, die jedoch die Verachtung Teherans für den alten Kontinent unmissverständlich zum Ausdruck bringt.

„Europa will mit diesen Maßnahmen seinen Herrn, nämlich Amerika, zufriedenstellen."

Diese Worte Ghalibafs treffen ins Mark – nicht weil sie wahr wären, sondern weil sie zeigen, wie wenig Respekt das Mullah-Regime vor der EU hat. Im iranischen Parlament trugen Abgeordnete demonstrativ Uniformen der Revolutionsgarden und skandierten „Tod für Amerika" und „Tod für Israel". Eine Inszenierung, die an Primitivität kaum zu überbieten ist, aber dennoch eine klare Botschaft sendet.

Europas späte Reaktion: Ein zahnloser Tiger

Die Einstufung der iranischen Revolutionsgarden als Terrororganisation durch die EU kam reichlich spät – und wirkt angesichts der iranischen Reaktion geradezu hilflos. EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas sprach zwar von einem „entscheidenden Schritt" und verwies auf die brutale Niederschlagung der Massenproteste, bei der nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen Tausende Menschen getötet wurden. Doch was folgt daraus? Offenbar nichts, was Teheran auch nur im Geringsten beeindrucken würde.

Bundesaußenminister Johann Wadephul bezeichnete die Entscheidung als „überfälliges, starkes politisches Signal". Überfällig – ja, das trifft es wohl. Stark? Davon kann angesichts der iranischen Reaktion kaum die Rede sein. Die EU demonstriert einmal mehr ihre strukturelle Unfähigkeit, auf der weltpolitischen Bühne als ernstzunehmender Akteur aufzutreten.

Trumps Strategie: Stärke zeigt Wirkung

US-Präsident Donald Trump hatte zuvor den Druck auf Teheran massiv erhöht. Weitere Kriegsschiffe seien auf dem Weg in Richtung Iran, verkündete er im Weißen Haus, fügte aber hinzu: „Hoffentlich werden wir einen Deal machen." Neben dem Atomprogramm gehe es dabei auch um die Begrenzung der Entwicklung ballistischer Raketen. Die Botschaft ist klar: Amerika verhandelt aus einer Position der Stärke – und genau das scheint zu wirken.

Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei warnte Washington zwar vor einem regionalen Krieg. Sollten die USA angreifen, „wird es dieses Mal ein regionaler Krieg sein", drohte er. Doch die gleichzeitigen Verhandlungssignale sprechen eine andere Sprache. Das Regime weiß offenbar sehr genau, dass es einem militärischen Konflikt mit den Vereinigten Staaten nicht gewachsen wäre.

Die Lehre für Europa: Stärke wird respektiert

Die widersprüchlichen Signale aus Teheran – Gesprächsbereitschaft gegenüber den USA bei gleichzeitiger Eskalation gegenüber der EU – offenbaren eine unbequeme Wahrheit: In der internationalen Politik zählt letztlich nur Stärke. Wer wie die EU auf endlose Dialogrunden und symbolische Sanktionen setzt, wird nicht ernst genommen. Wer wie die USA militärische Macht demonstriert und glaubhaft mit deren Einsatz droht, erreicht Verhandlungsbereitschaft.

Es ist ein Armutszeugnis für die europäische Außenpolitik, dass das Mullah-Regime es sich leisten kann, die Streitkräfte sämtlicher EU-Mitgliedstaaten als Terrororganisationen zu bezeichnen, ohne dass dies irgendwelche spürbaren Konsequenzen hätte. Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz wäre gut beraten, aus dieser Demütigung die richtigen Schlüsse zu ziehen und endlich eine Außenpolitik zu verfolgen, die auf Stärke statt auf Appeasement setzt.

Ob die angekündigten diplomatischen Prozesse zwischen Washington und Teheran tatsächlich zu belastbaren Ergebnissen führen, bleibt abzuwarten. Eines jedoch ist gewiss: Europa spielt in diesem Spiel keine Rolle mehr – und hat sich diese Marginalisierung durch jahrzehntelange außenpolitische Naivität redlich verdient.

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