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Kettner Edelmetalle
17.02.2026
06:13 Uhr

Teherans geheime Aufrüstung: Satellitenbilder entlarven Irans Vorbereitungen auf den nächsten Schlag

Während sich die Diplomaten der USA und des Iran an diesem Dienstag am Genfer See gegenübersitzen, um über das iranische Atomprogramm zu verhandeln, sprechen die Fakten vor Ort eine deutlich andere Sprache als die der Diplomatie. Satellitenbilder enthüllen, was das Mullah-Regime offenbar lieber im Verborgenen gehalten hätte: einen systematischen, mit Hochdruck betriebenen Wiederaufbau zerstörter Militär- und Atomanlagen – und konkrete Vorbereitungen auf einen möglichen neuerlichen US-Angriff.

Flugzeugträger gegen Revolutionsgarden: Die Drohkulisse wächst

US-Präsident Donald Trump hat einen zweiten Flugzeugträger in die Region entsandt, um die bereits beeindruckende „Armada" der US-Streitkräfte weiter zu verstärken. Die Botschaft an Teheran könnte kaum deutlicher sein: Washington sei bereit, erneut militärisch zuzuschlagen, sollte der Iran seine Forderung nach Aufgabe des Atomprogramms nicht erfüllen. Das Pentagon bereite sich laut Berichten der Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf zwei amerikanische Beamte bereits auf eine „wochenlange" Operation vor.

Doch auch die Gegenseite bleibt nicht untätig. Seit Montag führen die iranischen Revolutionsgarden – wohlgemerkt von den USA und der EU als Terrororganisation eingestuft – ein Manöver in der Straße von Hormus durch. Die Drohung ist unmissverständlich: Man wäre bereit, jene Meerenge zu blockieren, durch die ein erheblicher Teil des weltweiten Ölhandels fließt. Ein Szenario, das die ohnehin fragile Weltwirtschaft in eine schwere Krise stürzen könnte.

Zugeschüttete Eingänge und schmelzender Schnee: Was die Bilder verraten

Besonders alarmierend sind die Erkenntnisse aus der Auswertung von Satellitenbildern, die eine Untersuchung zerstörter Militär- und Atomanlagen zum Gegenstand hatte. Seit dem 12-Tage-Krieg gegen Israel, der mit einem massiven US-Luftangriff auf iranische Atomanlagen seinen Höhepunkt erreichte, hat Teheran offenbar keine Zeit verloren. Von den rund zwei Dutzend zerstörten Einrichtungen sei bis Januar bereits über die Hälfte wiederhergestellt worden – mit klarem Fokus auf die Raketenbasen der Armee.

Ein besonders aufschlussreiches Detail betrifft die Raketentest-Station in Schahrud. Dort wurden nicht nur zerstörte Gebäude wieder aufgebaut. Analysten stellten zudem fest, dass nach Schneefällen die Zufahrtsstraßen umgehend geräumt wurden und der Schnee auf den Dächern schneller schmolz als auf dem umliegenden Boden. Ein klares Indiz dafür, dass die Anlage bereits wieder in Betrieb ist.

Was bedeutet das konkret? Der Iran bereitet sich offensichtlich darauf vor, einen möglichen neuerlichen US-Angriff mit ballistischen Raketen zu vergelten. Ziele wären dabei vor allem Israel, aber auch amerikanische Militärbasen im Nahen und Mittleren Osten. Bereits während des 12-Tage-Kriegs war Israels vielgepriesener Raketenabwehrschirm Iron Dome angesichts der schieren Masse ballistischer Raketen teilweise überfordert gewesen.

Atomanlagen: Langsamer Wiederaufbau, aber verdächtige Maßnahmen

Bei den Nuklearanlagen geht der Wiederaufbau zwar langsamer voran als bei den Raketenbasen, doch auch hier gibt es beunruhigende Entwicklungen. Die drei wichtigsten Urananreicherungsanlagen in Fordo, Isfahan und Natanz seien laut dem Institute for Science and International Security (ISIS) zwar weiterhin außer Betrieb. Allerdings hätten Experten in den vergangenen Monaten verstärkte Wiederaufbaumaßnahmen bei zwei der drei Anlagen registriert. In Natanz und Isfahan seien Dächer auf Gebäuden wieder errichtet worden.

Besonders brisant: In Isfahan habe der Iran die Eingänge zu unterirdischen Anlagen mit Erde zugeschüttet. Dies sei wahrscheinlich „in Erwartung eines Angriffs" geschehen, erklärte der Präsident des Instituts, David Albright. Das deute darauf hin, dass sich dort etwas Wertvolles befinde. Bis heute sei unklar, wo sich die 400 Kilogramm angereichertes Uran befänden, die der Iran kurz vor den US-Angriffen auf die Nuklearanlage Fordo im Juni vergangenen Jahres mit hoher Wahrscheinlichkeit in Sicherheit gebracht haben dürfte.

Verhandlungen unter düsteren Vorzeichen

Vor diesem Hintergrund verwundert es kaum, dass Washington die Erwartungen an die Genfer Gespräche zu dämpfen versucht. US-Außenminister Marco Rubio gab sich am Montag am Rande seines Ungarn-Besuchs zwar „optimistisch", räumte aber ein, dass ein Deal „hart" werde. Trumps Verhandlungsduo – Sondergesandter Steve Witkoff und Schwiegersohn Jared Kushner – soll dem Präsidenten bereits berichtet haben, dass eine Einigung mit Teheran „schwierig bis unmöglich" sei.

Man muss kein Geopolitik-Experte sein, um zu erkennen, dass hier zwei Seiten aufeinandertreffen, die beide auf Eskalation vorbereitet sind. Die Frage ist nicht mehr, ob es zu einer Konfrontation kommt, sondern wann – und in welchem Ausmaß. Dass ein Regime, das seine zerstörten Raketenbasen mit solcher Geschwindigkeit wiederaufbaut und gleichzeitig unterirdische Atomanlagen verbarrikadiert, ernsthaft an einer friedlichen Lösung interessiert sein soll, darf bezweifelt werden.

Für Europa und insbesondere für Deutschland hätte eine weitere Eskalation im Nahen Osten dramatische Konsequenzen. Steigende Ölpreise, neue Flüchtlingsströme, wachsende Unsicherheit an den Finanzmärkten – all das wäre die unmittelbare Folge. Und während sich die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz mit ihrem 500-Milliarden-Sondervermögen ohnehin schon auf einem finanzpolitischen Drahtseilakt befindet, könnte ein Nahostkrieg die deutsche Wirtschaft endgültig in die Rezession treiben. In solch unsicheren Zeiten zeigt sich einmal mehr, warum physische Edelmetalle wie Gold und Silber als krisensichere Wertanlage unverzichtbar sind – sie haben sich in jeder geopolitischen Krise der Geschichte als verlässlicher Anker erwiesen.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, gründlicher Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden.

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