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Kettner Edelmetalle
15.07.2026
05:55 Uhr

Wenn der Hass keine Grenzen mehr kennt: Linksextreme feiern den Mord an Ann Widdecombe

Es gibt Momente, in denen die zivilisatorische Maske einer ganzen politischen Bewegung fällt. In Großbritannien ist genau das geschehen. Kaum lag die konservative Politikerin und Brexit-Vorkämpferin Ann Widdecombe tot in ihrem eigenen Haus – mutmaßlich Opfer eines linksextremistisch motivierten Mordes – da überschlugen sich die Reaktionen jener Kreise, die sonst so gerne von Toleranz, Weltoffenheit und Menschenwürde schwadronieren. Doch von Anstand war plötzlich keine Spur mehr.

Ein BBC-Auftritt, der fassungslos macht

Im ehrwürdigen Studio der BBC, jener Institution, die einst für nüchternen Journalismus stand, durfte eine 25jährige Anhängerin der berüchtigten Klimasekte „Extinction Rebellion“ ihre Verachtung öffentlich zelebrieren. Die junge Frau erklärte doch tatsächlich, es gebe „eine Menge Leute“, die den Tod Widdecombes „nicht betrauern würden“. Der Mord sei zwar „eine traurige Art, aus dem Leben zu scheiden“ – doch man müsse eben bedenken, wie das Opfer sein „politisches Leben gelebt“ habe.

Es sei „unangemessen, nicht zu erwähnen“, dass sich Widdecombe gegen „die Rechte der LGBTQ-Gemeinschaft“ ausgesprochen habe.

Man lasse diesen Satz einen Moment wirken. Eine Frau wird in ihrem eigenen Zuhause erschlagen – und die selbsternannte Moralinstanz der woken Bewegung findet, das Opfer habe es sich mit seiner politischen Haltung irgendwie selbst zuzuschreiben. Wer so denkt, hat den Kompass der Menschlichkeit endgültig verloren.

Selbst Konservative sitzen fassungslos daneben

Der anwesende Tory-Politiker Nigel Huddleston reagierte sichtlich erschüttert. Er sei „ein bisschen schockiert“, so erklärte er, und die Aktivistin werde ihre Worte bereuen. Es mache ihn „traurig“, überhaupt neben einer solchen Person sitzen zu müssen. Doch die junge Frau zeigte keinerlei Reue. Als „queere Person“ habe sie schließlich selbst unter den Positionen der Ermordeten leiden müssen – Widdecombe sei ja Teil der rechtskonservativen Partei Reform UK gewesen.

Der Gipfel der Geschmacklosigkeit

Doch damit nicht genug. Eine transsexuelle ehemalige Labour-Kandidatin, die sich Heather Herbert nennt und an der University of Aberdeen tätig war, ging in sozialen Netzwerken noch einen erschreckenden Schritt weiter. Der Tod Widdecombes sei „eine gute Nachricht“, schrieb diese Person – und wünschte dem Opfer einen „extrem schmerzhaften Tod“. Man wolle sie sich am Bett gefesselt vorstellen, „während sie vor Qualen schrie“. Gegen die Verfasserin dieser abgrundtief menschenverachtenden Zeilen wird nun ermittelt.

Der Reform-UK-Politiker Matt Goodwin fand deutliche Worte: Es sei „wirklich widerwärtig, völlig geschmacklos“ und „empörend“, so etwas nach dem Tod einer Politikerin auszustrahlen. GB-News-Sprecher Patrick Christys sprach von einer regelrechten „Tirade“.

Was uns dieser Fall lehren sollte

Man stelle sich für einen Moment die umgekehrte Konstellation vor: Ein konservativer Aktivist würde im öffentlich-rechtlichen Fernsehen den Mord an einem linken Politiker relativieren, das Opfer für seine Gesinnung verantwortlich machen und öffentlich ausbreiten, wer denn wohl nicht trauern werde. Der mediale Aufschrei wäre ohrenbetäubend, der Skandal tagelang Thema in jeder Talkshow. Doch wenn es umgekehrt läuft, herrscht bezeichnendes Schweigen.

Diese Doppelmoral ist kein britisches Phänomen allein. Sie durchzieht die gesamte westliche Debattenkultur, auch bei uns in Deutschland. Wer eine konservative Haltung vertritt, wird zunehmend nicht mehr als politischer Gegner, sondern als moralisch minderwertig, ja als legitimes Ziel des Hasses betrachtet. Genau dieses Denken bereitet den Boden für eine Verrohung, deren tragisches Ende wir nun in Großbritannien besichtigen mussten.

Premierminister Keir Starmer bekundete zwar sein Entsetzen und würdigte den jahrzehntelangen öffentlichen Dienst der Verstorbenen. Doch was nützen warme Worte von oben, wenn an der Basis der eigenen politischen Lager ungehemmt Häme und Gewaltphantasien sprießen? Es reicht nicht, Betroffenheit zu inszenieren. Man müsste den geistigen Nährboden dieses Hasses endlich benennen – und das trauen sich die Verantwortlichen im linken Milieu bis heute nicht.

Ein Weckruf für alle, denen Anstand noch etwas bedeutet

Der Fall Widdecombe ist mehr als eine ausländische Randnotiz. Er ist ein Menetekel für alle westlichen Demokratien. Wenn der politische Diskurs so weit verkommt, dass der gewaltsame Tod eines Andersdenkenden gefeiert statt betrauert wird, dann steht mehr auf dem Spiel als eine einzelne Wahl oder ein einzelnes Gesetz. Dann steht die Grundlage unseres zivilisierten Zusammenlebens auf dem Spiel.

Es braucht endlich wieder eine Rückbesinnung auf traditionelle Werte: auf Respekt, auf Anstand, auf die schlichte menschliche Grundregel, dass man über den Tod eines Menschen nicht triumphiert. Wer diese Grenze überschreitet, hat jedes Recht verwirkt, sich moralisch überlegen zu fühlen. Und wer schweigt, während in seinem Namen gejubelt wird, macht sich mitschuldig.

Dieser Beitrag gibt die Einschätzung unserer Redaktion auf Grundlage der uns vorliegenden Informationen wieder. Die genannten Ermittlungsverfahren und Tatvorwürfe sind Gegenstand laufender behördlicher Prüfungen; es gilt bis zum rechtskräftigen Abschluss die Unschuldsvermutung.

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