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18.08.2026
14:00 Uhr
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Jeder Zehnte ohne Job und Ausbildung: Deutschlands Jugend-Alarm

Jeder Zehnte ohne Job und Ausbildung: Deutschlands Jugend-Alarm
Symbolbild: KI-generiert

Neue Zahlen zeichnen ein dĂŒsteres Bild vom deutschen Arbeitsmarkt: Zehn Prozent der 20- bis 24-JĂ€hrigen sind hierzulande weder erwerbstĂ€tig noch in Schule, Studium oder Ausbildung. Das Statistische Bundesamt veröffentlichte die Daten in diesem Monat. Besonders angespannt ist die Lage bei jungen Menschen ohne deutschen Pass.

Die NEET-Quote klettert — Jahr fĂŒr Jahr

Hinter dem sperrigen KĂŒrzel NEET („Not in Employment, Education or Training“) steckt eine simple Frage: Wie viele junge Erwachsene stehen komplett außerhalb von Job und Ausbildung? FĂŒr 2025 weist die Statistik 10,0 Prozent aus — bei jungen Frauen 10,5, bei jungen MĂ€nnern 9,6 Prozent.

Der Trend ist das eigentliche Alarmsignal. Noch 2022 lag die Quote bei 8,8 Prozent, seither steigt sie kontinuierlich. Über Jahre pendelte der Wert zwischen acht und neun Prozent. Jetzt ist die Zehn-Prozent-Marke gefallen — mitten in der lĂ€ngsten WirtschaftsschwĂ€che seit der Wiedervereinigung.

Doppelt so hohe Arbeitslosigkeit — und noch viel mehr

Beim Blick auf die Staatsangehörigkeit wird die Kluft zum Graben. Die Arbeitslosenquote der auslĂ€ndischen Bevölkerung lag laut Zahlen des Instituts fĂŒr Arbeitsmarkt- und Berufsforschung im April bei 14,7 Prozent, im Mai bei 14,3 Prozent. Die Gesamtquote in Deutschland bewegte sich zuletzt um 6,4 bis 6,5 Prozent.

Noch drastischer sieht es bei Menschen aus den acht wichtigsten AsylherkunftslĂ€ndern aus: FĂŒr sie meldeten die Statistiker eine Quote von 26,1 Prozent. Also mehr als jeder Vierte ohne Arbeit — Jahre nach der Ankunft.

Dazu passt ein Befund, den Medienberichte hervorheben: 38 Prozent der jungen Erwachsenen ohne deutsche Staatsangehörigkeit besitzen keinen Berufsabschluss. Ohne Abschluss aber wird der Aufstieg in einem Hochlohnland wie Deutschland zur Ausnahme.

Politik ruft weiter nach Zuwanderung

Und die Reaktion der Verantwortlichen? Der Ruf nach mehr FachkrĂ€ftezuwanderung. Sachsen-Anhalts MinisterprĂ€sident Sven Schulze (CDU) wirbt im Wahlkampf dafĂŒr, den demografischen Wandel mit jungen Zuwanderern abzufedern. Die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer bezifferte den Bedarf schon vor einiger Zeit auf 1,5 Millionen Zuwanderer pro Jahr.

Aus Sicht unserer Redaktion greift diese Rechnung zu kurz. Wer FachkrĂ€fte will, muss sie gezielt anwerben und ausbilden — Personalpolitik ist Unternehmenssache, kein Nebenprodukt der Asylverwaltung. Solange Qualifikation und Zuwanderung nicht zusammengedacht werden, wĂ€chst vor allem eines: die Zahl junger Menschen, die vom Transfersystem leben statt vom eigenen Einkommen.

Der Sozialstaat als Bremsklotz?

Kritiker warnen seit Jahren: Wenn der Abstand zwischen BĂŒrgergeld und Einstiegsgehalt schrumpft, sinkt der Anreiz zur Arbeit. Regionale Brennpunkte zeigen, wohin das fĂŒhrt. In Bremerhaven lag die Arbeitslosenquote zuletzt bei 14,5 Prozent. In Bremen liegt der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund bei 46,0 Prozent, in Berlin bei 42,7 Prozent.

Bleibt die Frage: Wie soll ein Sozialstaat, der von einer schrumpfenden Industrie finanziert wird, das dauerhaft tragen? Deindustrialisierung, Energiekosten, BĂŒrokratie — die Basis wird schmaler, die AnsprĂŒche bleiben. Integration gelingt ĂŒber Arbeit, nicht ĂŒber Alimentierung. Diese Erkenntnis mĂŒsste endlich Politik werden.

Wer sein Erspartes vor den Folgen wirtschaftlicher SchwĂ€che und steigender Staatsausgaben schĂŒtzen will, setzt traditionell auch auf Sachwerte. Physisches Gold und Silber gelten seit Generationen als bewĂ€hrte Beimischung in einem breit gestreuten Vermögen.

Hinweis: Dieser Beitrag ist keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Er spiegelt unsere Einordnung auf Basis der uns vorliegenden Informationen. Jeder Leser muss eigene Recherchen anstellen und trĂ€gt fĂŒr seine Entscheidungen die Verantwortung selbst.

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