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05.03.2026
14:11 Uhr

„Kaufen Sie doch ein E-Auto!" – Schneiders zynischer Ratschlag an geplagte Autofahrer

„Kaufen Sie doch ein E-Auto!" – Schneiders zynischer Ratschlag an geplagte Autofahrer

Es gibt Momente in der deutschen Politik, die so entlarvend sind, dass man sie kaum kommentieren muss. Der Auftritt von Umweltminister Carsten Schneider (SPD) bei der Regierungsbefragung im Bundestag gehört zweifellos dazu. Auf die berechtigte Frage des AfD-Abgeordneten Karsten Hilse, ob man angesichts der „horrenden Steigerung der Treibstoffpreise" nicht den CO2-Preis aussetzen könne, antwortete der Minister mit entwaffnender Nonchalance: „Grundsätzlich ist es am besten, Sie fahren ein batterieelektrisches Auto. Dann sind Sie nicht davon abhängig, wie der Benzinpreis ist."

Marie Antoinette lässt grüßen

Man muss sich diesen Satz auf der Zunge zergehen lassen. Millionen Deutsche kämpfen mit explodierenden Spritpreisen, die mittlerweile in manchen Regionen Nordrhein-Westfalens die Marke von 2,49 Euro pro Liter erreicht haben. Und was empfiehlt der zuständige Minister? Man solle sich doch einfach ein Elektroauto kaufen. Einfach so. Als wüchsen 40.000 bis 54.000 Euro für einen Neuwagen auf Bäumen. Der Vergleich mit Marie Antoinettes legendärem – wenn auch historisch umstrittenem – Ausspruch „Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen" drängt sich geradezu auf. Nur dass Schneider nicht von blauem Blut ist, sondern von der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands – jener Partei also, die einst vorgab, die Interessen der kleinen Leute zu vertreten.

Schneider setzte seiner Empfehlung noch die Krone auf, indem er dem AfD-Abgeordneten in einem gönnerhaften Seitenhieb erklärte, dass er zwar mit seinem Einkommen nicht förderberechtigt sei, ihm aber dennoch ein Elektroauto empfehle. Die Ladeinfrastruktur im ostsächsischen Bereich sei schließlich „exzellent". Spärlicher Applaus war die Quittung – selbst in den eigenen Reihen schien man zu spüren, wie weit diese Worte von der Lebensrealität der Bürger entfernt waren.

Die unbequemen Fragen, die niemand stellt

Was Schneider in seiner Selbstgefälligkeit offenbar vergisst: Ein Großteil der deutschen Bevölkerung fährt Gebrauchtwagen, die wenige tausend Euro gekostet haben. Ein zwanzig Jahre alter Benziner für 3.500 Euro erfüllt seinen Zweck zuverlässig – ein vergleichbares gebrauchtes Elektrofahrzeug kostet das Sechs- bis Achtfache. Und selbst wer sich den Kauf leisten könnte, steht vor weiteren Problemen. Woher soll der Strom kommen, wenn ganz Deutschland plötzlich elektrisch führe? Gas wird verstärkt zur Stromerzeugung eingesetzt, und steigende Öl- und Gaspreise treiben auch die Stromkosten in die Höhe. Der Ölpreis hat eben sehr wohl Einfluss auf die Strompreise – eine Tatsache, die dem Umweltminister offenbar entgangen ist.

Hinzu kommt die ökologische Gesamtbilanz, die das Narrativ vom „sauberen Fahrzeug" empfindlich stört. Die Produktion eines Elektrofahrzeugs ist durch den enormen Bedarf an Lithium, Kobalt und Kupfer extrem ressourcenintensiv. Erst nach 90.000 bis 120.000 Kilometern stellt sich ein E-Auto in der CO2-Bilanz besser dar als ein Verbrenner. Das bedeutet: In den ersten sechs bis acht Jahren belastet das vermeintlich grüne Wunderwerk die Umwelt stärker als sein fossiler Konkurrent. Dass E-Fahrzeuge zudem häufig bereits nach wenigen Jahren erhebliche Wertverluste erleiden und in manchen Bundesländern sogar von Behörden wegen mangelnder Alltagstauglichkeit ausgemustert wurden, passt nicht ins ministerielle Weltbild.

Emissionshandel als „Herzstück" – aber für wen?

In der gleichen Befragung verteidigte Schneider den europäischen Emissionshandel ETS-1, der seit 2005 gilt, als unverzichtbares Instrument. Man wolle das „erfolgreiche Instrument fortführen" und weiter auf eine Emissionsminderung von 60 Prozent setzen. Ein CDU-Politiker bezeichnete den Emissionshandel gar als „Herzstück der europäischen Klimapolitik" – räumte aber ein, dass die Industrie zunehmend unter Druck gerate. Schneider versprach, Sonderbelastungen etwa für die Chemiebranche vermeiden zu wollen, und verwies auf die Überprüfung bestimmter „Benchmarks".

Die Realität sieht freilich anders aus. Ab 2026 will die EU-Kommission teilweise neue Richtwerte festlegen, die unter anderem die Eisen- und Aluminiumindustrie, die Zementherstellung und die Chemiebranche betreffen. Gleichzeitig soll die Anzahl kostenloser CO2-Zertifikate reduziert werden. Für die ohnehin angeschlagene deutsche Industrie bedeutet das: noch höhere Kosten, noch weniger Wettbewerbsfähigkeit, noch mehr Abwanderung. Während Länder wie die USA unter Präsident Trump auf günstige Energie setzen und ihre Industrie stärken, treibt Europa seine Unternehmen mit ideologisch motivierten Klimaauflagen systematisch in die Enge.

Die Frage nach dem CO2-Preis bleibt unbeantwortet

Bezeichnend war auch, was Schneider nicht sagte. Auf die konkrete Frage, ob die Koalition bereit sei, den CO2-Preis angesichts der Preisexplosion an den Tankstellen auszusetzen, wich er aus. Man werde das in den nächsten Wochen besprechen, so die nichtssagende Antwort. Zudem hoffe man, dass die Auseinandersetzung im Iran schnell zu Ende gehe – als ob die geopolitische Lage eine Entschuldigung dafür wäre, die eigenen Bürger im Stich zu lassen.

Denn genau das ist der Kern des Problems: Diese Regierung – ob unter Ampel-Flagge oder nun als Große Koalition – scheint unfähig oder unwillig, die Sorgen der arbeitenden Bevölkerung ernst zu nehmen. Statt pragmatische Entlastungen zu schaffen, predigt man den Menschen den Umstieg auf Technologien, die sich viele schlicht nicht leisten können. Statt die erdrückende Steuerlast auf Energie zu senken, klammert man sich an ein ideologisches Konstrukt namens Emissionshandel, das die Industrie vertreibt und den Bürger schröpft.

Ein Symptom der Entfremdung

Schneiders Aussage ist mehr als nur ein unglücklicher Satz. Sie ist ein Symptom für die tiefgreifende Entfremdung zwischen politischer Klasse und Bevölkerung. Ein Minister, der mit seinem üppigen Gehalt und seinem Dienstwagen niemals an der Tankstelle zusammenzucken muss, empfiehlt dem Normalbürger den Kauf eines Luxusguts als Lösung für politisch verursachte Preistreiberei. Das ist nicht nur realitätsfern – es ist eine Verhöhnung all jener, die jeden Monat rechnen müssen, ob das Geld noch für den Weg zur Arbeit reicht.

In Zeiten, in denen die Lebenshaltungskosten durch die Decke gehen, das 500-Milliarden-Sondervermögen die Inflation weiter anheizen wird und die geopolitischen Verwerfungen die Energiepreise zusätzlich belasten, wäre politische Demut angebracht. Stattdessen bekommen die Bürger Belehrungen serviert. Es verwundert kaum, dass das Vertrauen in die etablierten Parteien auf historische Tiefstände sinkt.

Wer sein hart erarbeitetes Vermögen in diesen unsicheren Zeiten schützen möchte, sollte über physische Edelmetalle als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio nachdenken. Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher bewährt – unabhängig davon, welche politischen Experimente gerade auf dem Rücken der Bürger ausgetragen werden.

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