
Nord Stream-Märchen 2.0: Sechs ukrainische Sündenböcke für Washingtons Sabotageakt
Fast drei Jahre nach der Sprengung der Nord Stream-Pipelines präsentiert uns die deutsche Bundesanwaltschaft nun eine Geschichte, die selbst Münchhausen vor Neid erblassen ließe. Sechs ukrainische Haftbefehle sollen beweisen, was von Anfang an als absurde Vertuschungsaktion durchschaubar war: Eine Handvoll Hobbytaucher auf einer klapprigen Segeljacht hätte demnach die wichtigste Energieinfrastruktur Deutschlands in die Luft gejagt.
Die Märchenstunde der Staatsmedien
Ausgerechnet ARD, Süddeutsche Zeitung und Die Zeit – jene Medien, die sich in den vergangenen Jahren als verlässliche Sprachrohre der Regierungspropaganda etabliert haben – wollen nun die "wahre Geschichte" aufgedeckt haben. Die angeblichen Beweise? DNA-Spuren, Fingerabdrücke und Kratzer von Taucherflaschen auf einer Jacht namens "Andromeda". Man fragt sich unwillkürlich: Haben die mutmaßlichen Saboteure auch noch ihre Visitenkarten hinterlassen?
Die Spurenlage sei "ungewöhnlich dicht", heißt es. In der Tat – so dicht, dass sie nach einer sorgfältig inszenierten Fährte riecht. Wer bei einer derart brisanten Operation so viele Spuren hinterlässt, ist entweder grenzenlos inkompetent oder Teil eines größeren Spiels.
Biden's prophetische Worte
Erinnern wir uns: Es war der amerikanische Präsident Joe Biden höchstpersönlich, der im Februar 2022 vor laufenden Kameras und in Anwesenheit des deutschen Bundeskanzlers Olaf Scholz verkündete, man werde Nord Stream 2 "beenden", sollte Russland in die Ukraine einmarschieren. Diese erstaunlich präzise Vorhersage scheint die deutschen Ermittler merkwürdigerweise nicht zu interessieren.
"Wenn Russland einmarschiert, wird es kein Nord Stream 2 mehr geben. Wir werden dem ein Ende setzen."
Stattdessen sollen wir glauben, dass eine Gruppe ukrainischer Taucher – ausgestattet mit gefälschten Pässen und einem gemieteten Segelboot – in 80 Meter Tiefe mehrere tonnenschwere Pipelines an verschiedenen Stellen gesprengt hätte. Die technische Unmöglichkeit dieser Operation für Amateurtaucher wird geflissentlich ignoriert.
Cui bono? Die unbequeme Frage
Die entscheidende Frage, die unsere Qualitätsmedien konsequent ausblenden: Wer profitierte von der Zerstörung der Nord Stream-Pipelines? Deutschland verlor seine günstige Energieversorgung und stürzte in eine Wirtschaftskrise. Die USA hingegen verkaufen nun ihr teures Fracking-Gas nach Europa – zu Preisen, die ein Vielfaches des russischen Gases kosten.
Die wirtschaftlichen Folgen für Deutschland sind verheerend: Deindustrialisierung, Energiearmut und eine galoppierende Inflation treffen vor allem den Mittelstand. Während amerikanische Energiekonzerne Rekordgewinne einfahren, kämpfen deutsche Unternehmen ums Überleben. Ein Schelm, wer dabei an geopolitische Interessen denkt.
Polnische Komplizenschaft
Besonders pikant: Die polnischen Behörden verweigerten die Kooperation mit den deutschen Ermittlern. Ein Verdächtiger konnte sogar in einem Diplomatenfahrzeug in die Ukraine fliehen. Polen, das sich seit Jahren vehement gegen Nord Stream aussprach und nun als Transitland für amerikanisches Gas profitiert, zeigt erstaunlich wenig Interesse an der Aufklärung dieses Terrorakts.
Die Große Koalition des Schweigens
Was wir hier erleben, ist ein Lehrstück in koordinierter Desinformation. Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz setzt die Politik des Schweigens und Vertuschens nahtlos fort. Statt die offensichtlichen Fragen zu stellen und die wahren Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen, werden ukrainische Bauernopfer präsentiert.
Die deutsche Politik hat sich in eine Sackgasse manövriert: Würde man die wahren Hintermänner benennen, müsste man eingestehen, dass der wichtigste "Verbündete" einen kriegerischen Akt gegen deutsche Infrastruktur verübt hat. Diese Erkenntnis würde das gesamte transatlantische Kartenhaus zum Einsturz bringen.
Die Bundesanwaltschaft, einst stolze Hüterin des Rechtsstaats, degradiert sich zur Erfüllungsgehilfin geopolitischer Interessen. Statt Aufklärung betreibt sie Vernebelung, statt Gerechtigkeit produziert sie Ablenkungsmanöver.
Zeit für echte Konsequenzen
Sollten tatsächlich ukrainische Kräfte – mit oder ohne staatlichen Auftrag – an der Sabotage beteiligt gewesen sein, wäre dies ein kriegerischer Akt gegen Deutschland. Die logische Konsequenz müsste der sofortige Stopp aller Waffenlieferungen und finanziellen Hilfen sein. Doch davon ist nichts zu hören. Stattdessen pumpt die Merz-Regierung weiter Milliarden in ein Land, das möglicherweise unsere kritische Infrastruktur zerstört hat.
Die Nord Stream-Sabotage war der größte Anschlag auf deutsche Infrastruktur seit dem Zweiten Weltkrieg. Dass unsere politische Elite dies mit einem Achselzucken hinnimmt und nun sogar bereit ist, die Täterschaft auf ein paar ukrainische Sündenböcke abzuwälzen, zeigt den desolaten Zustand unserer Souveränität.
Deutschland braucht Politiker, die deutsche Interessen vertreten – nicht die Interessen fremder Mächte. Es ist höchste Zeit, dass das deutsche Volk aufwacht und erkennt, wer hier wirklich die Fäden zieht. Die Nord Stream-Lüge ist nur ein weiteres Kapitel in der Geschichte deutscher Unterwürfigkeit. Es liegt an uns, dieses unwürdige Schauspiel zu beenden.