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23.07.2025
10:10 Uhr

Sanktionswahnsinn gegen Russland: Ex-EU-Kommissar spricht Klartext ĂŒber gescheiterte Politik

Die Wahrheit ĂŒber die EU-Sanktionspolitik gegen Russland kommt nun ausgerechnet aus den eigenen Reihen: Der ehemalige EU-Kommissar GĂŒnter Verheugen (SPD) hat in einem bemerkenswerten Beitrag fĂŒr die Schweizer "Weltwoche" mit der desaströsen Sanktionspolitik der EuropĂ€ischen Union abgerechnet. Seine Worte sind deutlich: Die Idee, Russland wirtschaftlich ruinieren zu wollen, sei nicht nur gescheitert, sondern geradezu "lebensgefĂ€hrlich" gewesen.

18 Sanktionspakete – 18 Mal ins eigene Knie geschossen

WĂ€hrend die EU-BĂŒrokraten in BrĂŒssel ihr mittlerweile 18. Sanktionspaket gegen Russland schnĂŒren, zeigt die RealitĂ€t ein verheerendes Bild: Die Sanktionen treffen vor allem die europĂ€ischen BĂŒrger selbst. Verheugen, der von 2004 bis 2010 als EU-Kommissar fĂŒr Unternehmen und Industrie tĂ€tig war, lĂ€sst kein gutes Haar an der aktuellen Politik. Die Sanktionen wĂŒrden die EuropĂ€ische Union mehr schwĂ€chen als Russland schaden – eine EinschĂ€tzung, die viele BĂŒrger angesichts explodierender Energiepreise und wirtschaftlicher Verwerfungen lĂ€ngst teilen dĂŒrften.

Besonders brisant: Der ehemalige VizeprĂ€sident der EU-Kommission warnt eindringlich vor den Folgen eines möglichen Auseinanderfallens der Russischen Föderation. Dies hĂ€tte fĂŒr Westeuropa katastrophale Konsequenzen – ein Szenario, das die verantwortlichen Politiker in ihrer ideologischen Verblendung offenbar nicht bedacht haben.

Der Wirtschaftskrieg als historisches Eigentor

Verheugens Analyse ist schonungslos: "Es gibt nicht viele Beispiele dafĂŒr, wie ein politisches Ziel, nĂ€mlich einen Gegner wirtschaftlich in die Knie zu zwingen und 'kriegsĂ€hnlich' zu verheeren, so vollstĂ€ndig nach hinten losgeht." Der Wirtschaftskrieg gegen Russland sei ein solches Beispiel. Diese Worte mĂŒssten eigentlich wie ein Donnerschlag durch die BrĂŒsseler Korridore hallen – doch die EU-Elite zeigt sich weiterhin beratungsresistent.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: WĂ€hrend Russland neue Handelspartner in Asien gefunden hat und seine Wirtschaft stabilisieren konnte, leiden europĂ€ische Unternehmen unter Energieknappheit, Inflation und dem Verlust wichtiger AbsatzmĂ€rkte. Die deutsche Industrie, einst das RĂŒckgrat unseres Wohlstands, Ă€chzt unter den selbst auferlegten BeschrĂ€nkungen.

Deutschland als Verlierer der eigenen Politik

Besonders bitter ist Verheugens Urteil ĂŒber die deutsche Rolle in diesem Desaster. Deutschland habe sich "vollkommen verrannt" und die EU laufe Gefahr, "von einer Randfigur zu einem ausgemusterten Dienstboten zu werden". Diese Worte treffen ins Mark einer deutschen Politik, die unter der Merz-Regierung zwar einen Kurswechsel versprochen hatte, aber in der Sanktionsfrage weiterhin den alten, gescheiterten Pfaden folgt.

Die neue Große Koalition aus CDU/CSU und SPD scheint die Fehler der Vergangenheit fortzusetzen. Statt auf Diplomatie und VerstĂ€ndigung zu setzen, wird weiter an der Eskalationsspirale gedreht. Die Leidtragenden sind die deutschen BĂŒrger, die mit steigenden Preisen und wirtschaftlicher Unsicherheit fĂŒr die ideologische Verblendung ihrer Politiker bezahlen mĂŒssen.

Die gefÀhrliche Kriegsrhetorik der EU

Verheugen kritisiert auch die obsessive Vorstellung der EU-EuropĂ€er, ein russischer Angriff sei beschlossene Sache. Diese Paranoia fĂŒhre dazu, dass die RĂŒstungsproduktion hochgefahren werde, statt auf diplomatische Lösungen zu setzen. Eine Politik, die an die dunkelsten Zeiten des Kalten Krieges erinnert – nur dass diesmal die wirtschaftlichen Folgen fĂŒr Europa verheerend sind.

Die Weigerung, mit Russland in einen ernsthaften Dialog zu treten, offenbart die ganze Hilflosigkeit der europÀischen Politik. WÀhrend die USA unter PrÀsident Trump zumindest rhetorisch GesprÀchsbereitschaft signalisieren, verharrt Europa in einer selbstzerstörerischen Blockadehaltung.

Zeit fĂŒr einen Kurswechsel

Verheugens Mahnung kommt zur rechten Zeit. Die Frage ist nur: Wer in BrĂŒssel und Berlin hat noch den Mut, die offensichtlichen Fehler einzugestehen und einen Kurswechsel einzuleiten? Die bisherige Bilanz lĂ€sst wenig Hoffnung aufkommen. Zu sehr sind die politischen Eliten in ihrer eigenen Propaganda gefangen, zu groß ist die Angst vor dem Gesichtsverlust.

Dabei wĂ€re es höchste Zeit fĂŒr eine realistische Bestandsaufnahme: Die Sanktionen haben ihr Ziel verfehlt, sie schaden Europa mehr als Russland, und sie gefĂ€hrden den Frieden auf unserem Kontinent. Ein Umdenken ist nicht nur wirtschaftlich geboten, sondern auch sicherheitspolitisch dringend notwendig.

Die deutschen BĂŒrger haben ein Recht auf eine Politik, die ihre Interessen vertritt – nicht die ideologischen Fantasien einer abgehobenen Elite. Verheugens Worte sollten ein Weckruf sein. Die Frage ist nur: Wer hört noch zu?

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