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19.07.2025
08:23 Uhr

Merz-Desaster: Der Kanzler-Bluff platzt nach nur 69 Tagen

Das ging schnell. Gerade einmal 69 Tage im Amt, und schon bröckelt die Fassade des vermeintlichen Heilsbringers Friedrich Merz. Die neueste YouGov-Umfrage offenbart schonungslos, was viele bereits ahnten: Der selbsternannte Macher-Kanzler entpuppt sich als Luftnummer. Mit nur noch 32 Prozent Zustimmung und satten 59 Prozent Ablehnung erreicht Merz bereits jetzt die desaströsen Werte seines glĂŒcklosen VorgĂ€ngers Olaf Scholz.

Der steile Absturz eines Blenders

Besonders bitter fĂŒr den CDU-Chef dĂŒrfte der Vergleich zum Vormonat sein. Noch im Juni bewerteten immerhin 39 Prozent seine Arbeit positiv – ein Verlust von sieben Prozentpunkten binnen vier Wochen. Die Unzufriedenheit explodierte förmlich von 45 auf 59 Prozent. Ein derartiger Absturz in so kurzer Zeit sei selbst fĂŒr deutsche VerhĂ€ltnisse bemerkenswert.

Die Parallelen zu Scholz sind frappierend. Der SPD-Kanzler erreichte im Februar 2022 nahezu identische Werte: 29 Prozent Zustimmung, 57 Prozent Ablehnung. Merz, der sich stets als Alternative zum "Scholzomat" inszenierte, wiederholt nun dessen Fehler in Rekordgeschwindigkeit.

Die Große Koalition wackelt bedenklich

Auch die schwarz-rote Koalition insgesamt steht auf tönernen FĂŒĂŸen. Ganze 65 Prozent der BĂŒrger zeigen sich unzufrieden mit der Regierungsarbeit – ein Wert, der selbst die vielgescholtene Ampel in den Schatten stellt. Diese kam nach 62 Tagen "nur" auf 57 Prozent Unzufriedene. Die versprochene Wende unter Merz? Eine Fata Morgana.

Besonders alarmierend: Nur 42 Prozent der SPD-WĂ€hler stehen noch hinter der eigenen Regierung. Bei der Union sieht es mit 59 Prozent Zustimmung kaum besser aus.

AfD im Nacken – die blaue Gefahr wĂ€chst

Die Sonntagsfrage offenbart die ganze Misere der etablierten Parteien. Die AfD klettert auf beachtliche 25 Prozent und rĂŒckt der Union mit ihren mageren 27 Prozent bedrohlich auf die Pelle. Nur noch zwei Prozentpunkte trennen die Parteien – ein Alarmsignal, das in Berlin offenbar niemand hören will.

Die SPD dĂŒmpelt bei 14 Prozent herum, wĂ€hrend die GrĂŒnen mit 11 Prozent und die Linken mit 10 Prozent ihr Dasein fristen. Das BSW kĂ€mpft mit 5 Prozent um den Einzug in den Bundestag, die FDP ist mit 3 Prozent praktisch bedeutungslos geworden.

Masken-AffÀre als zusÀtzlicher Brandbeschleuniger

Als wĂ€re die Lage nicht schon desaströs genug, belastet auch noch die Masken-AffĂ€re um Gesundheitsminister Jens Spahn die Regierung. Satte 68 Prozent der BĂŒrger kritisieren dessen damalige Entscheidungen. Selbst unter Unions-WĂ€hlern sehen 56 Prozent die AffĂ€re kritisch – ein vernichtendes Urteil fĂŒr die Partei der "sauberen HĂ€nde".

Das Momentum vom Juni? Verpufft wie eine Seifenblase. Die Regierung steckt bereits nach gut zwei Monaten in einer veritablen Vertrauenskrise. Auch andere Umfragen, etwa das RTL/ntv-Trendbarometer, bestÀtigen den dramatischen Absturz des Kanzlers.

Ein Fazit, das nachdenklich stimmt

Was bleibt, ist die bittere Erkenntnis: Der große Reformer Merz entpuppt sich als Papiertiger. Seine vollmundigen Versprechen vom Wahlkampf – Wirtschaftswende, BĂŒrokratieabbau, neue Dynamik – lösen sich in Luft auf. Stattdessen erleben wir das altbekannte Berliner Trauerspiel: Viel Getöse, wenig Substanz.

Die BĂŒrger haben die Nase voll von dieser Art Politik. Sie sehnen sich nach echten Lösungen, nach Politikern, die ihre Sorgen ernst nehmen. Stattdessen bekommen sie einen Kanzler, der nach nicht einmal drei Monaten bereits als gescheitert gelten muss. In Zeiten wie diesen, in denen Inflation und wirtschaftliche Unsicherheit die Menschen plagen, wĂ€re es ratsam, einen Teil des Vermögens in krisensichere Anlagen wie physische Edelmetalle zu investieren – sie bieten Schutz vor politischen Irrungen und Wirrungen.

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