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09.10.2026
13:51 Uhr
KI-generiert

Raketen auf Riad: Saudi-Pilot stirbt bei Huthi-Angriff auf Flughafen!

Raketen auf Riad: Saudi-Pilot stirbt bei Huthi-Angriff auf Flughafen!
Symbolbild: KI-generiert

Drei Tote, ein zerstörtes Flugzeug, Hunderte gestrichene Flüge: Die vom Iran unterstützten Huthi-Milizen aus dem Jemen haben am Donnerstag den King Khalid International Airport in Riad gleich zweimal angegriffen. Unter den Opfern ist ein Pilot der staatlichen Fluggesellschaft Saudia. Die von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition kündigt nun eine „entschlossene Antwort“ an.

Angriff auf das Herz der saudischen Luftfahrt

Nach Angaben der saudischen Zivilluftfahrtbehörde GACA galt der erste Angriff den Anlagen des Flughafens. Der zweite traf gezielt eine Maschine der Saudia. Die Airline bestätigte am Freitag den Tod von Kapitän Hamoud Ali Alkalthami. Passagiere sollen sich laut Medienberichten nicht an Bord des am Boden stehenden Flugzeugs befunden haben.

Die Huthis bekannten sich zu der Attacke. Berichten zufolge war es bereits der dritte Angriff der Miliz auf den Hauptstadtflughafen. Erst zu Wochenbeginn hatten Raketen und Drohnen laut GACA die Flughäfen in Abha und Riad getroffen, dabei starben drei weitere Menschen. Auch ein Kindergarten und ein medizinischer Komplex in Riad sollen durch Trümmer abgefangener Raketen beschädigt worden sein.

Chaos am Himmel, Lufthansa zieht die Notbremse

Die Folgen bekamen Reisende direkt zu spüren. Daten des Analysehauses Cirium zufolge wurden am Donnerstag Hunderte Flüge aus Saudi-Arabien gestrichen. Medienberichten zufolge setzten unter anderem Lufthansa und Air India ihre Verbindungen nach Riad aus. Zwar meldete die GACA am Freitag, der Betrieb laufe wieder normal. Ob sich Airlines und Passagiere davon beruhigen lassen, ist allerdings fraglich.

Koalitionssprecher Generalmajor Turki al-Malki gab sich kämpferisch. Nach Angaben der Koalition seien drei Raketenwerfer der Huthis zerstört worden.

„Houthi attacks on civilians and civilian infrastructure will be met with a firm response.“

Ein Bürgerkrieg, der zum Flächenbrand wird

Saudi-Arabien unterstützt im jemenitischen Bürgerkrieg seit Jahren die international anerkannte Regierung. Im Zuge des Konflikts zwischen den USA und dem Iran ist dieser Krieg in den vergangenen Wochen neu entflammt. Die Huthis eroberten Berichten zufolge Küstenabschnitte am Roten Meer, darunter die Hafenstadt Mokha an der Meerenge Bab al-Mandab – einem der wichtigsten Nadelöhre des Welthandels.

Die Gegenseite rüstet auf. Die Türkei und Pakistan sagten zu, Riad bei „Abschreckungsmaßnahmen“ zu helfen und Truppen zur Unterstützung jemenitischer Gegenoffensiven zu entsenden. Laut Reuters prüfen Frankreich und Saudi-Arabien sogar, ob das französische Militär das Ölterminal Yanbu am Roten Meer schützen könnte. Ein europäisches Land, das Ölinfrastruktur am Golf bewacht? Das zeigt, wie ernst die Lage ist.

Trump vertagt den Iran-Schlag – und der Ölpreis atmet durch

Für eine kurze Entspannung sorgte ausgerechnet Donald Trump. Der US-Präsident erklärte, Washington werde den Iran nicht vor den Zwischenwahlen am 3. November angreifen, und sprach von „produktiven Gesprächen“ mit Teheran. Irans Außenminister Abbas Araghchi wiederum soll laut der Agentur Tasnim angekündigt haben, man prüfe einen US-Vorschlag und antworte in den kommenden Tagen.

Die Ölpreise gaben daraufhin nach: Brent fiel um 1,3 Prozent auf 102,94 Dollar je Barrel, die US-Sorte WTI um 1 Prozent auf 90,51 Dollar. Doch Entwarnung sieht anders aus. Deutsche-Bank-Stratege Jim Reid merkte an, die negativen Schlagzeilen hätten dennoch überwogen. Investoren rechneten offenkundig mit einer längeren Phase der Störungen bis ins kommende Jahr.

Was das für deutsche Verbraucher bedeutet

Ein Ölpreis jenseits der 100-Dollar-Marke ist für die ohnehin angeschlagene deutsche Wirtschaft Gift: Er verteuert Sprit, Heizung und Produktion. Wahlkampftaktische Atempausen aus Washington ändern daran wenig. Wer sein Vermögen in solchen Zeiten absichern will, setzt traditionell auf Werte, die keinem Kriegsschauplatz und keiner Notenbank ausgeliefert sind. Physisches Gold und Silber können als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio eine sinnvolle Ergänzung sein.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger sollte eigenständig recherchieren und trägt die Verantwortung für seine Anlageentscheidungen selbst.

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